1. Nicht Bürgermeisterin, sondern Bürgervertreterin sein

    Petra Lange ist ein geborenes Organisationstalent / "Wer lächelt, statt zu toben, ist immer der Stärkere"

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    BAD NENNDORF (jl). Ein allzeit hilfsbereiter und offener Mensch, der Sichtweisen anderer akzeptiert wie respektiert und dennoch in einem ruhigen Gespräch seine eigene Meinung darstellt – So dürfe man sie mit Fug und Recht beschreiben, bekennt Petra Lange. "Und ich bin sehr familienorientiert, Familie geht für mich über alles", ergänzt die parteilose Samtgemeindebürgermeisterkandidatin.

    Ihre Kinder, Sohn Tobias (25) und Tochter Katharina (21), studieren in Halle und Hamburg, ihr Bruder lebt in Hannover, ihr Vater um die Ecke. So oft wie möglich kommen sie alle zusammen. "Familiensinn wird bei uns großgeschrieben."

    Die gelernte Bürokauffrau ist seit zwei Jahren mit einem eigenen Edelstein-Onlineshop selbstständig und unterstützt den von ihrer Familie seit Jahrzehnten geführten Natursteinhandel mit angegliederter Spedition.

    Zuvor arbeitete sie im Optiker-Geschäft ihres Mannes mit. "Das Organisationstalent wurde mir in die Wiege gelegt", lacht die 52-Jährige.

    "Wenn andere schwimmen gegangen sind, habe ich Frachtbriefe ausgefüllt."

    In ihrer Freizeit zieht es sie oft in die Natur, etwa in den "kleinen mystischen Ort" der Süntelbuchenallee ("Immer wenn ich da bin, habe ich das Gefühl einer leichten Gänsehaut").

    Zudem tanzt sie leidenschaftlich gerne und reist viel.

    "Ich liebe auch die Gemütlichkeit und Ruhe, einfach mal Musik zu hören oder vor dem Kamin die Füße hoch zu legen und ein Buch zu lesen", sagt die kontaktfreudige Bad Nenndorferin, die sehr an anderen Kulturen interessiert ist, "einfach um zu lernen".

    Im Leben nehme sie Vieles mit Humor, so die gebürtige Lutherin.

    "Ich lache gerne und viel." Und das tut sie getreu ihrem Motto, einem japanischen Sprichwort: "Wer lächelt, statt zu toben, ist immer der Stärkere." Seit 2000 lebt sie in Bad Nenndorf, in der Region, die sie liebe. Ernste Anliegen hat sie aber auch, vor allem wenn es um die Wahl zur Samtgemeindebürgermeisterin geht. Diese will sie nicht als Bürgermeisterin, sondern als Bürgervertreterin gewinnen, weil sie den politischen Zusammenhalt und die Nähe zu den Bürgern fördern möchte, sodass die Menschen mit Freude hier leben – "ein Miteinander, statt ein Gegeneinander". Foto: jl

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