RINTELN (ste). Am 25. Mai ist Europawahl und gleichzeitig wird in Rinteln auch der neue Bürgermeister gewählt. Den Bürgermeister können allerdings mit 21.302 Wahlberechtigten deutlich mehr Menschen wählen, als das Europaparlament (20.328).
Für die Bürgermeisterwahl sind nämlich die Wählerinnen und Wähler bereits ab 16 Jahren zugelassen, während man für die Europawahl erst ab 18 wahlberechtigt ist. Amtsleiter Jörg Schmieding ist bereits erfahren in der Organisation von Wahlen. Ihm zur Seite stehen mit Birgit Schock und Hannelore Steding ebenfalls zwei wahlerfahrene Kräfte, so dass einem ordnungsgemäßen Ablauf nichts mehr im Wege steht. 213 Wahlhelferinnen und -helfer stehen in den 27 Wahllokalen zur Verfügung.
Falls es bei der Bürgermeisterwahl keinem der drei Bewerber gelingt, eine absolute Mehrheit für sich zu erhalten, ist am 15. Juni Stichwahl zwischen den beiden Bewerbern mit den meisten Stimmen.
Eine Stichwahl ist bei der Europawahl nicht nötig. Während die EU-Wahl in Stadthagen ausgewertet wird, werden die Stimmen für die Bürgermeisterwahl in Rinteln gezählt. Die Präsentation der Ergebnisse ist wie gewohnt im großen Sitzungssaal in der Klosterstraße 20. Die Wahlberechtigungsscheine wurden bis zum 4. Mai in alle Haushalte verschickt, wer als Wahlberechtigter keinen erhalten hat, sollte sich im Bürgerbüro melden. Als repräsentatives Wahllokal ist in Rinteln die Grundschule Süd mit extra Zetteln ausgerüstet worden. Jörg Schmieding hat auch Zahlen von der letzten Bürgermeisterwahl 2006 parat. Damals traten nur 47,76 Prozent der Wahlberechtigten an die Wahlurne und Schmieding ruft dazu auf: "Gehen Sie zur Wahl!" Dieser Gang soll übrigens in den nächsten Jahren immer leichter werden, denn nach und nach werden die Wahllokale alle barrierefrei gestaltet.
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