Der neue Kurpark sei "ein Ort, an dem wieder Qualität geschaffen wurde", betonte Rainer Schomann vom niedersächsischen Landesamt für Denkmalpflege. Gemeinsam mit Franziska Böger von der Unteren Denkmalschutzbehörde des Landkreises begleitete er das Projekt, für dessen Notwendigkeit er ganz klare Worte fand: Was vorher vorhanden war, sei von der Gestaltung her, so der Denkmalpfleger wörtlich, "abgewrackt" gewesen.
Bürgermeisterin Gudrun Olk ließ in ihrer Rede das Gesamtbauvorhaben Revue passieren, vom ersten Rahmenplan bis zur Fertigstellung der Esplanade vor vier Wochen. "Viel Arbeit, viel Geld und viel Engagement" hätten die Aufenthaltsqualität im Kurpark verbessert, aus ihm "das Beste gemacht, was man machen konnte". Von den bisherigen rund 2,7 Millionen Euro Baukosten – noch liegen nicht alle Endabrechnungen vor – trägt die Stadt die Hälfte als Eigenanteil. Die Kurpromenade wurde für 479 000 Euro umgestaltet. Hiervon werden zwei Drittel über den Förderfonds der Investitions- und Förderbank Niedersachsen (NBank) übernommen. Die Bauzeit hat laut Olk länger gedauert als vorgesehen, was aber dem Wetter und dem, was unerwartet vorgefunden wurde, geschuldet ist.
Es habe viel Lärm und Dreck gegeben, aber wenn man jetzt aus dem Fenster schaue oder eine ruhige Mittagspause im Kurpark verbringe, "dann war es das wert".
Es habe eine Veränderung stattgefunden, von der der ein oder andere vielleicht nicht gedacht hätte, dass sie so gravierend sein werde, resümierte die Bürgermeisterin. Sie blickte aber auch nach vorne beziehungsweise kritisch nach unten: "Wir haben um jeden Quadratmeter Asphalt gerungen und wenn ich nun von hier oben schaue, dann geht da noch was", gab Olk den ausführenden Firmen mit auf den Weg. Foto: jl
