BAD NENNDORF (mk). Die Unsicherheiten hinsichtlich der Finanzierung und Projektabwicklung der Baumaßnahme Feuerwehrgerätehaus und Bauhof veranlassen die SPD Fraktion zu neuen Überlegungen. Aus Sicht der SPD Fraktion erscheint eine weitere, auch zeitliche begrenzte Einschränkung des Raumbedarfs der Feuerwehr nicht sinnvoll. Die in der gemeinsamen Sitzung von Feuerwehr- und Planungs- und Umweltausschuss von der Verwaltung vorgelegten Vorschläge, beispielsweise Wegfall der Räume für die Jugendfeuerwehr, seien nicht ziel führend. Da dies bedeuten würde, dass die Jugendfeuerwehr weiterhin Räume im alten Feuerwehrgebäude nutzen müsste. Die SPD Fraktion hält daher eine Trennung der Baumaßnahmen Feuerwehr und Bauhof für sinnvoller. Damit bestünde die Chance, der Feuerwehr bis zur Beschaffung der neuen Drehleiter ein Gebäude mit dem anerkannten Raumbedarf zur Verfügung zu stellen. Für den Bauhof bliebe Zeit für weitere Überlegung beziehungsweise zur Abarbeitung von bereits erteilten Arbeitsaufträgen durch die Verwaltung. "Die Bürgerinnen und Bürger erwarten eine Lösung zur Annahme von Grünschnitt zentral für die ganze Samtgemeinde", machte Wilfried Wlotzka in der Ausschusssitzung im Vereinsheim deutlich. "Diese Anforderung sollte bei der Planung eines neuen Bauhofes mit einfließen." Der seit längerem erteilte Auftrag an die Samtgemeindeverwaltung, die Möglichkeit einer verstärkten Zusammenarbeit zwischen dem Bauhof der Samtgemeindeverwaltung und dem Bauhof der KurT zu prüfen, wurde bisher noch nicht bearbeitet. "Ein neuer Bauhof der Samtgemeindeverwaltung sollte zumindest erweiterbar sein, um gegebenenfalls auch den Belangen der KurT zu genügen", betonte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende und SPD Kandidat für das Amt des Samtgemeindebürgermeister Sigmar Sandmann: "Die in einer Arbeitsgruppe aus Politikern, Verwaltung und Feuerwehr bereits vor längerer Zeit gemachten Anregungen dürfen nicht ignoriert werden."
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Baumaßnahmen trennen
Neubau von Feuerwehr und Bauhof
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