WALTRINGHAUSEN (Ka). Äußerst positiv hat sich im vergangenen Jahr die Jugendarbeit in der Freiwilligen Feuerwehr Waltringhausen entwickelt. Kinder- und Jugendfeuerwehr verfügen über insgesamt 30 Mitglieder und können auf beachtliche Erfolge zurückblicken. So auch auf den 1., wie auch 3. Platz beim Samtgemeindewettbewerb. Marco Tannigel, Betreuer der Feuerkobolde und Jugendfeuerwehrwart Steffen Preußing begrüßen auch das Engagement der Kinderfeuerwehr, in der acht Jungen und Mädchen mit Spiel und Spaß aktiv sind. Die hohe Anzahl an Kindern und Jugendlichen beschert jedoch auch Probleme. "22 Kinder zu den zahlreichen Veranstaltungen zu transportieren, ist eine logistische Herausforderung", berichtete Ortsbrandmeister Kim Röhrbein bei der Jahreshauptversammlung. Sechs Privatfahrzeuge seien nötig, um alle zu mobilisieren. Natürlich werden, wie in anderen Vereinen auch, die Eltern eingespannt, doch handelt es sich um eine zeitintensive Organisation, die nicht immer zum gewünschten Erfolg führte. Aus dem Grund bittet er in Zusammenarbeit mit Rat, Verwaltung und Feuerwehr eine Lösung zu finden. Für die Einsatzabteilung war es ein arbeitsreiches Jahr, informiert Röhrbein und ließ die Zeit der Aktiven Revue passieren. Elf Einsätze, darunter sechs Fehlalarme, galt es abzuarbeiten. Dazu kam der Katastropheneinsatz in Magdeburg, bei dem sich sieben Feuerwehrleute sechs Tage im Einsatz befanden. Eine gute Ausbildung ist Voraussetzung für eine sichere und effektive Arbeit. Einsatzübungen tragen zum Gelingen bei, hierbei besonders das Üben unter Atemschutz und die Menschenrettung. Um realistische Situationen zu schaffen, wird auf die Funktion der Nebelmaschine gesetzt. Zusätzlich bildeten sich Kameraden bei Lehrgängen an der Niedersächsischen Akademie für Brand- und Katastrophenschutz fort. Insgesamt weist das Dienstbuch mehr als 2000 ehrenamtliche Stunden auf. Die ungezählten Stunden für Vorbereitungen von Diensten und Nachbereitungen von Einsätzen wurden nicht mitgerechnet. Zwei Jugendliche wechseln in diesem Jahr von der Jugendfeuerwehr in die Einsatzabteilung. Röhrbein begrüßte Ilhan Kaplan und Niklas Kreißler in den Reihen der Aktiven und ernannte sie zu Feuerwehrmann-Anwärtern. Jonas Müller und Jan-Hendrik Schröter verstärken als Quereinsteiger ebenfalls die Feuerwehr. Einen Oberfeuerwehrmann-Stern für seine Schulterklappen erhielt Pascal Müller, der auch als Betreuer in der Kinderfeuerwehr tätig ist. Der stellvertretende Gemeindebrandmeister Carsten Norden beförderte Martin Roddeck und Marco Tannigel nach bestandenen Gruppenführerlehrgängen zu Löschmeistern. Die Kameraden gratulierten auch Stephan Gerland zum Hauptlöschmeister.
Für 25-jährige aktive Mitgliedschaft ehrte der stellvertretende Leiter des Brandschutzabschnitts Nord, Joachim Muth, die Jubilare Lars Hecht und Kim Röhrbein mit dem Niedersächsischen Ehrenzeichen. Auf 50 Jahre fördernde Mitgliedschaft blicken Wolfhard Rother und Georg Ginschel und auf 40 Jahre Werner Frömberg, Reiner Hecht, Hubert Frommelt, Alfred Hausmann, Georg Katzorek und Günter Schwan. Foto: ka