1. Neue Nutzung als "Tagesbetrieb"

    Lauenau will das Baudenkmal sanieren / Erste Begutachtung vorgesehen

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    LAUENAU (al). Das Baudenkmal Marktstraße 1 soll spätestens im kommenden Jahr neu genutzt werden. Bis dahin will der Flecken Lauenau das Fachwerkgebäude umfassend sanieren. Zuletzt waren hier eine Fahrschule und davor ein Schuhgeschäft untergebracht. Was künftig hier geschehen soll, ist bislang noch völlig offen. Zunächst riet der stellvertretende Gemeindedirekter Jörg Döpke dem Bau- und Planungsausschuss des Fleckens zu einer Bestandsaufnahme. Zwar seien "akute Schäden nicht erkennbar"; doch müsse ein Aufmaß der Konstruktion, eine statische Bewertung sowie eine Holzbegutachtung erfolgen. Damit lasse sich der voraussichtliche Kostenaufwand ermitteln.

    Ein späterer Ausbau, der zunächst nur für das Erdgeschoss vorgesehen ist, hänge letztlich auch von der möglichen weiteren Verwendung ab. Döpke verlangte hier einen "Tagesbetrieb": Vorstellbar sei ein "Einzelhandel mit lebhafter Nutzung". Es sei "richtig und wichtig" gewesen, dass die Gemeinde das Baudenkmal erworben habe. Nun müsse es auch eine sinnvolle Funktion erhalten: "Wir wollen schließlich die Ortsmitte beleben."

    Durch den Kauf des Gebäudes sei dem bisherigen Eigentümer die Möglichkeit eröffnet worden, an dessen eigenem Haus in unmittelbarer Nachbarschaft ebenfalls zu investieren. Diese Maßnahme ist inzwischen bereits weitgehend beendet.

    Auf Nachfrage von Karl-Heinz Strecker (CDU) erwartete Döpke den Start einer neuen Nutzung "in etwa einem Jahr". Dabei komme es jedoch auch auf mögliche Interessenten an. Derzeit gebe es jedoch keine konkrete Bewerbung.

    Norbert Bruhne (Grüne) forderte eine Berücksichtigung "der lokalen Geschäftswelt" ein.

    Das Gebäude, das etwa aus dem Jahr 1600 stammt, hat auch eine kleinere Nutzfläche auf der rückwärtigen Seite. In den oberen Geschossen sind nur kleinere Räume vorhanden. An deren Ausbau wird derzeit offenbar nicht gedacht.

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