RINTELN (ste). Die Darstellung der fünf Rintelner SPD-Vorsitzenden zur Verkehrssituation in Rinteln stößt bei WGS-Fraktionsvorsitzendem Dr. Gert Armin Neuhäuser auf Unverständnis. Neuhäuser sieht die SPD-Mehrheit als diejenigen an, "die die Verkehrsprobleme haben entstehen lassen und sie nun nur verwalten statt sie zu lösen". Zwar sieht auch die WGS eine Sperrung des Exter Weges als "politisch nicht durchsetzbar" an. "Das ändert aber nichts daran, dass man an Dauestraße und Drift nur kosmetisch herangehen will mit ein paar weniger Bussen und etwas weniger Verkehrszufluss" so Neuhäuser: "Letztlich will die SPD mit fiktivem Sozialneid auf die Anwohner des Gebietes der Drift mit der enormen Verkehrsbelastung allein lassen" bewertet Neuhäuser die SPD-Ansätze. Die Debatte nimmt nach Neuhäusers Ansicht satirische Züge an, wenn die SPD "...die geplante Nordumgehung als natürliche Entlastung auch für den Innenstadtverkehr" anpreise. "Das ist eine sehr dumme Sichtweise. Wer in der Nordstadt von A nach B will und dort statt der Konrad-Adenauer-Straße die neue Nordumgehung nutzt, wäre ja ansonsten nicht durch die Innenstadt gefahren. Ich bin aber schon froh, dass die SPD mit dieser Herangehensweise nicht auch den Bau der Ortsumgehung Bad Oeynhausen als Innenstadtentlastung anführt - die Logik wäre die Gleiche", so Neuhäuser anschließend.
-
Problemverwaltung statt Problemlösung?
Dr. Gert Armin Neuhäuser kritisiert die Haltung der SPD in Sachen Verkehrsproblematik
Dieser Eintrag wird bereitgestellt durch Schaumburger Wochenblatt | Impressum