1. Der "Exter Weg" soll offen bleiben

    SPD-Ortsteile positionieren sich klar

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    RINTELN (ste). Die Vorsitzenden der SPD-Ortsvereine Exten, Hohenrode-Strücken, Krankenhagen, Rinteln und Taubenberg fordern gemeinsam, eine Einbahnstraßenregelung für den Exter Weg zu stoppen. Rinteln sei durch seine Lage an der Weser zwar einerseits durch eine schöne Landschaft gesegnet, allerdings bringe der Fluss es auch mit sich, dass auf beiden Seiten ein Verkehrsnadelöhr entstehe. Auf der Südseite werde dies durch die engen Gassen der Innenstadt noch verschärft. Die daraus entstehende Frage, wie die Verkehrsströme zu lenken seien, sei schwierig zu beantworten. Lösungen könnten nur gemeinsam gesucht und gefunden werden und nicht einseitig Interessen gegeneinander ausgespielt werden.

    Eine Sperrung des Exter Wegs senke zum einen die Attraktivität der Rintelner Innenstadt als Einkaufsmöglichkeit der südlichen Ortsteile mit über 6.000 Einwohnern. Des Weiteren werde eine Sperrung auch nicht in allen Bereichen der Innenstadt zu einer Verkehrsreduzierung führen. "Der bislang stark genutzte Parkplatz am Ostertor wird dann völlig unattraktiv, da wir auf dem Rückweg die Stadt oder den Wall durchfahren müssen. Dabei wird auch Kaufkraft verloren gehen", so Bernd Kirchhoff, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Exten. Die Rintelner Ortsvereinsvorsitzenden Astrid Teigeler-Tegtmeier ist für die SPD in der Kernstadt daran interessiert, die Belastung durch den Verkehr für alle verträglich zu halten.

    Daher sieht sie eine Pollerlösung im Kreuzungsbereich Kreuz-, Schul- und Ritterstraße weiter als die am besten geeignete Möglichkeit an, die Belastung der Anwohner im östlichen Innenstadtbereich während der Nachtstunden zu reduzieren und gleichzeitig die Attraktivität der Innenstadt nicht einzuschränken. Auch werde die wieder angestrebte Schließung von Burgfeldsweide und Graebeweg für die Anwohner der Drift eine Entlastung des Verkehrs herbeiführen.

    "Das enorme Busaufkommen in der Drift bedarf allerdings auch noch einmal einer weiteren Überprüfung", so Teigeler-Tegtmeier. Des Weiteren sieht die SPD in der geplanten Nordumgehung eine natürliche Entlastung auch für den Innenstadtverkehr.

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