BAD NENNDORF (Ka). Eine Kurstadt mit Park setzt mit Erfolg auf einen Park mit einer Pagodenstadt. Das sagenhafte Parkfestival mit Gourmet- und Lichterfest hielt zahlreiche Höhepunkte und Sinneserlebnisse bereit. Das super Sommerwetter, die kulinarischen Angebote aus elf regionalen Küchen und das vielfältige Rahmenprogramm trugen zum guten Gelingen bei. Tausende Besucher eroberten an den drei Veranstaltungstagen den Kurpark und ließen sich auf eine sagenhafte Reise reichhaltig gespickt mit Margie, Zauber, Musik, Genüssen, Märchen und Illuminationen ein. Eigens dafür verwandelte sich der Kurpark in eine glanzvolle Oase und setzte das historische Schlösschen ins Rampenlicht. Bereits am Freitag hielt es die Bürger nicht zu Hause. Sie überzeugten sich vor Ort von dem Fest der Feste und belagerten die Stände und die Tanzfläche. Die Band Rio servierte Chartbreaker und wurde nur von der Soul Kitchen Band am Samstag-Abend getoppt. Auf der Bühne, gesponsert von der Sparkasse Schaumburg, bewegte sich die Münchener Formation und heizte den Besuchern tüchtig ein. Während am Tage der Rattenfänger von Hameln mit seiner tierischen Schar, faszinierende Stelzenwesen, poetische Darbietungen, Kleinkunst, eine Märchentante, Wassergeister und ein Riesen-Drache für Aufmerksamkeit sorgten, fanden auch Romantik und Sinnesfreuden ihren Platz. Beleuchtete Wasserfontänen sprangen im Takt der Musik in die Höhe, bunte Lichter schlängelten sich auf den Rasenflächen, rote Pylonen ragten in den Himmel, Lichterketten räkelten sich von Ast zu Ast, strahlende Bäume unterlagen einer zauberhaften Illumination und auch das Höhenfeuerwerk brillierte mit Farben und einem roten Herz. Die Fest-Organisatorin Silke Busche, Geschäftsführerin der Kur- und Tourismusgesellschaft, konnte trotz Baumaßnahme an der Musikmuschel ein Event gestalten, welches an kreativem Ideenreichtum kaum zu überbieten ist.
Eine stimmige und schöne Veranstaltung, lautete auch das Fazit der Besucher. Viel Lob und eine sehr gute Resonanz erfuhren auch die historischen Holzspiel-Angebote. Groß und Klein testeten ihre Geschicklichkeit an Europas größten barocken Holzspielen und vereinten im Spielfieber Jung und Alt. Foto: ka
