1. Fortführung einer guten Idee

    Anschauliche Stadtgeschichte an markanten Punkten / Fünf Darstellungen von Bauten der Rodenberger Geschichte

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    RODENBERG (pd). Im Juli vor einem Jahr haben Helmut Stille und Helmut Weikert die ersten drei plastischen Darstellungen von exponierten Bauten und Plätzen aus der Rodenberger Stadtgeschichte installiert, jetzt folgt die Fortsetzung. In der Werkstatt von Helmut Weikert hat der engagierte Tischlermeister nach Zeichnungen von Helmut Stille zwei weitere Exponate gefertigt. Im Beisein von Anwohnern in der Echternstraße sind diese jetzt an Lichtmasten angebracht worden. Sehr zur Freude auch von Bürgermeister Ralf Sassmann, der es sich nicht nehmen ließ, bei der Präsentation anwesend zu sein. Er lobte das Engagement der beiden Chronisten und die detailgenaue Ausführung der auffälligen "Schilder".

    Mit einem Modell verweisen Weikert und Stille auf den "Echternwinkel" mit dem so genannten "Dickehilmer", einem wuchtigen Stadttor. Eine zweite Darstellung steht kurz vor der Biegung der Echternstraße hin zur Langen Straße. An der Stelle, so die Erkundigungen der Heimatforscher, gab es früher die Schule, die Stadtkirche, einen Friedhof und die Stadtmauer mit dem "Snakenturm". Wie schon die drei Hinweise entlang der Langen Straße sind auch die zwei neuen aus der Zeit datiert, als Rodenberg 1615 die Stadtrechte erworben hat. Wer sich für Stadtgeschichte interessiert, den wird sicher auch eine weitere Neuigkeit freuen: Derzeit erstellt Niels Rohrsen für die Martiniloge eine kleine Broschüre, in der weitere Informationen über diese fünf exponierten Punkte in der Stadt nachzulesen sind. "Das ist eine willkommene Ergänzung zu unserer Arbeit", freuen sich Weikert und Stille. Foto:pd

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