RODENBERG (em). "Das war ganz wichtig!", "Wir müssen uns auch mehr Gedanken machen!", "Wollen wir nicht mal eine Tauschbörse für Klamotten organisieren?" – So und ähnlich haben sich die Teilnehmer des Frauenfrühstückstreffens in Rodenberg geäußert. Aus dem Kirchenbezirk Niedersachsen-Süd sowie aus den umliegenden Ortsgemeinden waren etwa 43 Frauen und zwei Männer zu der Veranstaltung zusammengekommen. Auf Einladung von Bärbel Hein referierte die Koordinatorin der Kampagne für "Saubere Kleidung in Deutschland", Christiane Schnura, zum Thema "Mit dem Leben bezahlt – Kleidung für uns". Sie schilderte die unmenschlichen Arbeits- und Lebensbedingungen in Zulieferbetrieben der Textilindustrie in Dritte- Welt-Ländern. Was können wir tun? Wie können wir uns als Christen, die ihre Verantwortung erkennen, verhalten? Wie auch Referentin Christiane Schnura eingestehen musste, gibt es keine Patentrezepte. Sie selbst wollte auch niemanden drängen, ab jetzt auf modische Kleidung zu verzichten. Jedoch ermunterte sie die Teilnehmer, demnächst beim Kleiderkauf "die Augen auf zu machen" und nachzufragen, wo und wie denn das jeweilige Kleidungsstück produziert wurde. Immerhin gab sie Tipps, wo eine Liste von Anbietern zu finden ist, die zu fairen Bedingungen verantwortbar herstellen lassen: www.ci-romero.de/gruenemode_shops. Mehr erfährt man unter www.sauberekleidung.de.
-
Wichtige Diskussion
Dieser Eintrag wird bereitgestellt durch Schaumburger Wochenblatt | Impressum