1. "Bad Nenndorf ist bunt" stürzt den König

    2. Kubb-Turnier verbindet spielerisch Mensch und Natur / Fair Play und Wir-Gefühl siegen

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    BAD NENNDORF (Ka). Skandinavien war Gast in Bad Nenndorf und eroberte spielerisch die Kurstadt. Die Freiwillige Feuerwehr Bad Nenndorf lud zum zweiten brennend heißen "Kubb-Turnier" ein und konnte viele Freunde des Klötzchen (Kubb) - Spiels am Feuerwehrgerätehaus begrüßen.

    Das Spiel ist in Norwegen und Schweden beliebt und rangiert in Deutschland auch unter den Namen Hägars Wikingerschach, Wikingerspiel, Bauernkegeln, Stöckchenspiel oder Wikingerkegeln. Was in Gotland die Kubb-Meisterschaft, wächst in der Kurstadt zu einem traditionellen generationenverbindenden Open air-Vergnügen. Beim Spiel für jung und alt traten jeweils zwei Mannschaften gegeneinander an und punkten mit Wurfhölzern, wobei auf dem 5 mal 8 Meter Spielfeld Geschicklichkeit und Taktik in Taten umgesetzt wurden. Die aufgestellten Kubbs wurden durch geschickte Würfe zu Fall gebracht. Der Sturz des Königs-Holzes wurde in den Teams gefeiert. Ein Spiel, welches nicht nur die Feuerwehr-Kameraden in den Bann zog. Die Sparkasse stellte ebenso ein Team, wie Bad Nenndorf ist bunt, denn mitmachen konnte jeder Verein, der Spaß und Freude am gemeinsamen Spiel hat. Organisator Ingo Kramer hatte vorsorglich die Spielfelder abgesteckt, die Spielregeln ausgehangen und proklamiert, ein Wertungsteam benannt, wie auch Helfer aus den eigenen Reihen hinter dem Grill und Getränkestand postiert. Unter dem Motto "Die Spiele sind eröffnet" wurde fair play und harmonisch die Treffsicherheit der zehn teilnehmenden Gruppen anvisiert. Zu gewinnen gab es abschließend wickingergetreu ein Schild, welches die Teilnehmer von "Bad Nenndorf ist bunt" erkämpften. Das Wander-Schild wird beim nächsten Kubb-Turnier erneut ausgespielt. Den Vize-Platz übernahm die Feuerwehr Riehe und das Bronzetreppchen bestieg die Feuerwehr Ohndorf. Als beste Einzelkämpferin für die Feuerwehr Ohndorf ging Marie Ellis von der Feuerwehr Antendorf hervor. Die Worte "Kameradschaft und Wir-Gefühl" sind für sie keine leeren Floskeln, sondern das Synonym für ein gutes Miteinander. Foto: ka

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