1. Qualitätsoffensive im KiTa-Bereich gefordert

    Kreistagsgruppe schlägt "Runden Tisch" zum Thema vor

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    LANDKREIS (em). Die Kreistagsgruppe WIR/FDP/Möller fordert eine stärkere Diskussion über die Qualität in Kindertageseinrichtungen, Horten und Krippen.

    Als nicht angemessen bezeichnete der Kreistagsabgeordnete Jens C. Möller in der letzten Jugendhilfeausschuss-Sitzung unter anderem die gesetzliche Mindestpersonalausstattung in KiTas. Die Fokussierung der Diskussion auf den Betreuungsaspekt im KiTa- und Hortbereich ist nach Auffassung der Kreistagsgruppe WIR/FDP/Möller zu kurz gegriffen. Vielmehr seien erhebliche Anstrengungen zur Verbesserung der qualitativen Rahmenbedingungen dringend erforderlich. Neben dem geringen Personalschlüssel im Bereich der frühkindlichen Bildung seien vor allen Dingen auch Räumlichkeiten, Ausstattung, Öffnungszeiten und KiTa-Beiträge wichtige Aspekte, die nach Auffassung von WIR/FDP/Möller auf die politische Tagesordnung gehören. Der Landkreis Schaumburg sei hier als örtlich zuständiger Jugendhilfeträger in der Verantwortung. Der Jugendhilfeausschuss, ist nach Auffassung von Möller der geeignete Ort, wo die Qualitätsdiskussion stärker geführt werden muss.

    Für Gruppenmitglied Lothar Biege (FDP) steht die Notwendigkeit außer Frage, frühkindliche Bildung im Landkreis Schaumburg stärker in öffentliche Interesse zu rücken. Daher schlägt die Kreistagsgruppe WIR/FDP/Möller einen "Runden Tisch" zur frühkindlichen Bildung vor. Dem "Runden Tisch" sollten Elternvertreterinnen, Stadt- und Gemeindevertreter, Kreistagsabgeordnete der Gruppen/Fraktionen, das Kreisjugendamt und Vertreter der Freien Jugendhilfe angehören.

    "Eine Gesellschaft, deren wesentliche Ressource Bildung ist", so Möller, "ist auf allen Ebenen in der Verpflichtung, qualitativ gute Bedingungen herzustellen und auch zu finanzieren. Hier ist auch der Landkreis Schaumburg in der Pflicht."

    Die Kreistagsgruppe WIR/FDP/Möller werde daher auch im Rahmen der kommenden Haushaltsberatungen Initiativen entwickeln, bekräftigte Gruppensprecher Richard Wilmers (WIR).

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