1. Wie der Wanderfalke an der Glashütte heimisch werden soll

    Nistangebot auf dem Werksgelände der Firma O-I-Glasspack

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    RINTELN (ste). In den 1960er Jahren führten Umweltgifte in der Nahrungskette fast zu ihrer Ausrottung, mittlerweile erholen sich die Bestände wieder: Immer häufiger sieht man Wanderfalken auch im Weserbergland im offenen Gelände und an Gewässern jagen. Dies bedeutet jedoch zugleich, dass beim "großen Bruder" des Turmfalken Siedlungsdruck herrscht und Brutplätze gesucht werden. Der NABU Rinteln und die Firma O-I-Glasspack wollen dem Meisterjäger der Lüfte nun gemeinsam unter die Flügel greifen.

    Natürlicherweise brüten Wanderfalken an steilen Felsvorsprüngen, mittlerweile brütet der "falcus peregrinus" jedoch an menschlichen Bauwerken. Da auch Rinteln zum Wanderfalkenerwartungsland gehört, haben sich die Naturschützer umgeschaut und sind auf dem Werksgelände der Firma O-I-Glasspack fündig geworden: "Der Gemengeturm mit seiner exponierten Lage ist hervorragend geeignet. Wir freuen uns über die Bereitschaft, auf dem Werksgelände der Glashütte einen Brutplatz für Wanderfalken einzurichten", so Nick Büscher, Vorsitzender der NABU-Gruppe Rinteln.

    Erwin Mattegiet stellte kurzerhand eine Wanderfalken-Nisthilfe zur Verfügung. "Mit etwas Glück können wir bereits im nächsten Jahr die erste Wanderfalkenbrut in Rinteln melden", hofft Büscher.

    Foto: privat

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