1. Ständiger Rat ist nun gefragt

    Umgang mit Nahverkehrsplan kritisiert

    Dieser Eintrag wird bereitgestellt durch Schaumburger Wochenblatt | Impressum

    LANDKREIS (em). Als "unzureichend und intransparent" bezeichnet die Grünen-Kreistagsfraktion die Behandlung des NVP (Nahverkehrsplanes) in den Schaumburger Räten. Verschiedene Telefonate haben nach Aussage der Grünen ergeben, dass längst nicht in allen Räten der NVP in öffentlichen Ausschüssen behandelt wird. Auch dass manche Verwaltungschefs erst im eigenen Hause nachfragen müssten, ob ein NVP vorliegt, zeige nach Ansicht der Grünen, welch geringen Stellenwert der öffentliche Personennahverkehr im Landkreis habe. Bis Ende Juni sollten Gemeinden und andere Organisationen zum Nahverkehrsplan, der für fünf Jahre Gültigkeit hat, Stellung nehmen. "Zwar ist es nach dem Nahverkehrsgesetz nicht zwingend vorgeschrieben, dass die Öffentlichkeit in die Beratungen zum NVP eingebunden ist, im Sinne von Bürgerbeteiligung und Transparenz halten wir es aber für unbedingt wünschenswert, dass auch die Nutzer dazu gehört werden, denn sie müssen letztlich mit dem Ergebnis leben" so Fraktionsvorsitzender Michael Dombrowski.

    Aus diesem Grund haben die Kreistags-Grünen eine Anfrage auf den Weg gebracht, in der es neben den oben angesprochenen Themen auch um die Anpassungen des öffentlichen Personen-Nahverkehrs (ÖPNV) an den demographischen Wandel sowie um die Einrichtung eines ständigen ÖPNV-Beirates geht.

  2. Kommentare

    Bitte melden Sie sich an