1. Acht Konzerte innnerhalb von sieben Tagen

    Ernestinum Bigband ist auf Tour durch Frankreich / Hauptkonzert bei der "Fete de la musique" auf großer Bühne

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    RINTELN (ste). "Acht Konzerte in sieben Tagen", so hieß die Aufgabe für die Ernestinum Bigband, die sich gemeinsam mit ihrem Leiter Daniel Ellermann, dem Französisch-Lehrer Christian Zikeli und der Referendarin Maren Vierbücher auf den Weg nach Soissons machte. Der Empfang in Monampteuil war freundlich und herzlich, es wurde extra ein kleines Dorffest mit einem offiziellen Empfang und natürlich einem kleinen Konzert der Bigband organisiert.

    Am nächsten Tag stand dann erst einmal Paris und "Sightseeing" an, bevor es am Dienstag musikalisch gesehen so richtig anstrengend wurde. Zwei Konzerte wurden gespielt, das eine auf dem Schulhof des St. Just Collège, das andere am Abend vor sehr anspruchsvollem Publikum in dem uns schon aus dem Jahr 2011 bekannten Jazzclub in Soissons.

    Der geplante Tag im Disneyland Paris stand offenbar "Murphys Gesetz". Im Disneyland fielen wegen Unwetter sämtliche Attraktionen aus, alle Paraden sowie das große Feuerwerk wurden abgesagt und dann gab es auch noch einen Kreislaufzusammenbruch eines Bandmitgliedes und man lernte auf eindrucksvolle Weise die Vorzüge deutscher Krankenhäuser zu schätzen.

    Dafür lief der nächste Tag beim Empfang im Rathaus der Stadt Soissons wieder (fast) perfekt. Der Bürgermeister von Soisson hatte dazu eingeladen, gekommen war jedoch kaum jemand; nicht einmal der Bürgermeister selbst. Bevor am Tag der Abreise das Konzert-Highlight der Woche anstand, gab es noch drei Auftritte bei den ältesten und jüngsten Bewohnern von Schaumburgs Partnerstadt. Besonders für die Schüler der unterschiedlichen Schulen in Soissons ist eine Schul-Bigband etwas völlig Neues: Hier gibt es nichts Vergleichbares.

    Das Hauptkonzert der Tour fand dann am Abschluss-Abend auf der großen Hauptbühne bei der "Fete de la musique" statt. "Zweifelsohne war das eine der schönsten Erfahrungen für uns, auf so einer großen Bühne unsere Musik zu präsentieren", heißt es dazu im Wochenbericht.

    Lisa Clausing führte in gekonntem Französisch durch das Programm und erläuterte dabei, dass die Musik über alle Sprachbarrieren hinweg als Brücke und universelles Kommunikationsmedium eine wichtige Funktion habe. Foto: privat

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