1. Sommerresidenzen für Fledermäuse

    NAJU baut Tageseinstände für die nächtlichen Jäger

    Dieser Eintrag wird bereitgestellt durch Schaumburger Wochenblatt | Impressum

    RINTELN (ste). Des einen Freud ist des anderen Leid: Die energetische Sanierung und Fassaden, die von außen gedämmt sind, kommen dem Energiesparen zugute, machen jedoch zahlreichen tierischen Kulturfolgern große Probleme. Eine besonders Leidtragende ist die Fledermaus: Lebten sie bisher in Mauerspalten oder auf unseren Dachböden, finden sie jetzt immer weniger geeignete Unterkünfte. Gegen dieses Problem schafft die NAJU Abhilfe und bietet den Tieren Alternativen an: "Die Wärmedämmung ist überaus sinnvoll, wichtig ist jedoch anschließend, den Tieren adäquate Ausweichmöglichkeiten zu bieten", so Christine Land von der NAJU. Und so trafen sich die jungen Naturschützer, um Sommerquartiere für Fledermäuse zu bauen. Die Bauanleitung für die behaglichen Fledermauswohnungen stammen vom NABU Rodenberg. Die flachen, aus Dachdeckermörtel hergestellten Fledermauswohnungen können, je nach Farbe des Mörtels, verschiedenfarbig sein und der Hausfassade angepasst werden - die Quartiere sind somit nicht nur nützlich, sondern auch überaus dekorativ. Zunächst mussten die Kinder den Mörtel in Form bringen. Anschließend musste noch ein Netz für die Stabilität der Quartiere eingearbeitet werden. Hier war ein wenig handwerkliches Geschick gefragt, jedes Kind beim Verzieren der Fledermausquartier schließlich seiner Kreativität freien Lauf lassen konnte. "Jedes Quartier ist ein Einzelstück und wird hoffentlich schon bald vielen Fledermäusen eine bequeme Sommerresidenz bieten", so Land.Foto: privat

  2. Kommentare

    Bitte melden Sie sich an