1. Auf die Bremse treten

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    LANDKREIS (nb). Die inklusive Beschulung startet zum neuen Schuljahr, die Einrichtung von Schwerpunktschulen ist auch im Landkreis bereits beschlossene Sache. Die Schulen müssen nun entsprechend ausgestattet werden, um Schüler mit entsprechender Behinderung oder Förderbedarf aufnehmen und ihren Bedürfnissen gerecht werden zu können. Getrennt wird nach den Bereichen Lernen, Sprache, emotionale und soziale Entwicklung, körperliche und motorische Entwicklung, geistige Entwicklung, Hören und Sehen. Laut Kreisschuldezernentin Katharina Augath seien nötigen Maßnahmen für die Einrichtungen mit dem Schwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung bereits in der Umsetzung. Die Ausstattung für den Schwerpunkt Hören richtet sich nach dem Bedarf. Gibt es an der entsprechenden Schule Anmeldungen, werden die nötigen Anderungen in Auftrag gegeben. Auch Schulen ohne Schwerpunkt dürfen entsprechende Schüler aufnehmen, müssen allerdings geduldig hintenan stehen. Die zur Verfügung stehenden Mittel werden zuerst an den Schwerpunktschulen eingesetzt. "Wir müssen bei den Ressourcen haushalten und ein bisschen auf die Bremse treten", so Augath. Alles sei in diesem ersten inklusiven Schuljahr eben nicht hinzubekommen.

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