1. Fachwerk in Rintelns Dörfern: Noch keine verlässlichen Daten

    Der Arbeitskreis Fotodokumentation will Licht ins Dunkel bringen

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    RINTELN (km). Es gibt ihn erst seit etwa drei Monaten, den neusten Arbeitskreis im Heimatbund Grafschaft Schaumburg: Die Heimatbund-Gruppe Fotodokumentation hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Bestand an alten Fachwerkbauten in den Dörfern rund um Rintelner zu dokumentieren.

    Was dabei am Ende heraus kommt, steht derzeit noch in den Sternen - zumal es keinerlei verlässliche Zahlen, Daten und Fakten gibt, auf die Dr. Stefan Meyer und seine Mitstreiter zurückgreifen können.

    Auch ist noch nicht klar, ob - und wenn ja, in welcher Form - die geplante Dokumentation dereinst veröffentlicht werden soll.

    Bei einem ersten Treffen nach dem Anlauf der Aktion beschrieben einige der insgesamt rund zehn Mitglieder der Gruppe, wie "approximativ" sie bei ihren Exkursionen vorgehen. Zunächst hatten sich Harald Scheibe, Karl Vogt, Bernhard Loewa, Markus Dietrich und ihre Kollegen die 18 Rintelner Ortsteile für die Fotoexkursion "aufgeteilt".

    Dabei konnte die vier versierten Hobby-Fotografen im Museum unisono feststellen, dass die Hausbesitzer auf dem Lande durchweg freundlich auf das Ansinnen der fotografierenden Städter reagiert hätten.

    In erster Linie, erläuterte Dr. Stefan Meyer, soll die Gruppe Fotodokumentation ihr Augenmerk auf Gebäude richten, die vor 1880 gebaut wurden.

    Von besonderem Interesse seien dabei die Inschriften an den Hausfassaden.

    Aber auch architektonisch ungewöhnliche Backstein-Bauten in der Regiin sollen bei dieser Aktion gleich miterfasst werden.

    Zunächst geht es der Gruppe also allein um eine Material-Sammlung - die eines Tages gesichtet werden soll, um auf der Basis der daraus resultierenden Erkenntnisse Strategien für das weitere Vorgehen zu beschließen. Foto: km

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