BAD NENNDORF (Ka). Land unter! Diese zwei Worte beschäftigen aktuell das Land. Im Kindergarten der Samtgemeinde löst diese Hiobsbotschaft auch ein Jahr nach dem Wasserschaden noch ein Schrecken aus.
Die heftigen Regenfälle im Juli 2012 (wir berichteten) überfluteten die Kita in der Bahnhofstraße. Die Ausmaße des Schadens waren erst nach Abpumpen des Wassers ersichtlich. Eine Trocknung der Böden wurde vorgenommen, Bodenbelege, wie auch Malerarbeiten erledigt. Für die Zeit der Reparaturmaßnahme fanden die 70 Kinder übergangsweise im Hort, in den Klassenräumen der Berlin Schule, wie auch in einem Feuerwehrzelt eine gute Betreuung. Was für die Kinder eine spannende und interessante Zeit war, forderte bei dem Träger des Kindergartens "der Samtgemeinde Nenndorf", wie auch bei der Versicherung "VGH" und den Erzieherinnen viel Organisationstalent, Zeit und Nervenstärke ab. Der Kneipp-Kindergarten bevorzugt zwar das Wassertreten, aber nicht in dem Spielparadies. Das beschädigte Mobiliar wurde zwischenzeitlich ersetzt. Die Schadenhöhe beläuft sich auf 140.000 Euro, wobei der Gebäudeschaden mit 90.000 Euro beziffert wurde. Der Förderverein "Kleine Gespenster" griff tief in die Tasche und beteiligte sich mit 1.675 Euro an dem notwendigen Trittschutzschall. Bei der Besichtigung der neugestalteten und sanierten Räumlichkeiten überzeugten sich Samtgemeindebürgermeister Bernd Reese und sein Stellvertreter Kurt Junior, wie auch Rainer Klages von der VGH vor Ort von der Wiederherstellung und einem guten Abschluss der Baumaßnahme des Kindergartens. Reese dankte dem Kindergarten Team unter Leitung von Johanna Behling-Wrede für die Geduld, das Verständnis und die Mehrarbeit in dieser Zeit. Er selbst hat sich, wie auch die Erzieherinnen am Schadens-Tag die Hosenbeine aufgekrempelt, um das Wasser in Handarbeit abzuschöpfen. Die Versicherung am Ort war steter Ansprechpartner in diesem Fall, forderte aber nach erstelltem Gutachten einige Präventionsmaßnahmen, damit der Kindergarten zukünftig auf trocknem Fundament steht. Damit steht eine Umgestaltung des Außengeländes an. Foto: ka
