SPRINGE (em). Vor Kurzem war es endlich so weit. Der männliche Gaststorch, der im März 2012 im Wisentgehege "eingezogen" ist, hat endlich die von vielen Besuchern sehnlichst erwartete Partnerin gefunden. Tierpflegerin Heike Brömer hat das junge Glück während ihres Wochenenddienstes entdeckt. Bezogen haben die beiden Weißstorche ein Nest, welches der männliche Storch im Frühjahr gebaut hatte. Er hat es auf einem der Stützpfosten der großen Freiflugvoliere errichtet. Sein Alternativangebot, eher eine mit Stöckern voll gepackte Hängematte auf dem Netz der Voliere, hat die Storchendame sicher dankend abgelehnt. Mit dieser neuen Partnerschaft endet eine unglückliche Dreierbeziehung nun doch als Lovestory. Über ein Jahr lang hatte der frei fliegende Storch versucht sich an die Storchendame in der Voliere heranzumachen. Nicht nur wegen des trennenden Netzes ein hoffnungsloser Versuch, denn die Störchin ist seit vielen Jahren verpaart und zieht regelmäßig Storchenküken groß. Nun bleibt gespannt abzuwarten, ob es in diesem Jahr in zwei Nestern Storchenküken geben wird. Hoffnung dafür besteht, denn inzwischen wurden auch Paarungen beobachtet.
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Wilde Liebesgeschichte im Wisentgehege
Der freilebende Gaststorch hat jetzt endlich eine Partnerin gefunden
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