1. Spiel- und Lernstube bleibt weiterhin Hauptprojekt des Kinderschutzbundes

    Jahreshauptversammlung / Vorstand wiedergewählt / Sonnenblumenfest im September

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    Die fließen freilich in mehr als relativer Stabilität in die Kasse, so dass der Kinderschutzbund in den vergangenen Jahren seine Aktivitäten nicht nur konsolidieren, sondern stetig auch erweitern konnte.

    Beim Kassenbericht galt der besondere Dank der Vorsitzenden Claudia Bloch, die den schwierigen Posten erst im vergangenen Jahr übernommen hatte - und dennoch gleich gute Arbeit geleistet habe, wie Kassenprüfer Jörg Schröder attestieren konnte. Der erste Stadtrat initiierte anschließend auch die Entlastung des gesamten Vorstandes und leitete die turnusgemäß anstehenden Neuwahlen, bei denen am Ende alles beim alten blieb: Alle Amtsinhaber wurden einstimmig wiedergewählt.

    In ihrem Jahresbericht zählte Petra Rabbe-Hartinger noch einmal die verschiedenen Arbeitsschwerpunkte auf: Zum einen die großen und wichtigen Projekte wie die Spiel- und Lernstube, die Flohkiste, das Familienpatenprojekt und die Familienberatung, sowie zum anderen die Kursangebote und Treffs wie "Starke Eltern - starke Kinder", die Pekip-Kurse, die Kochkursee für junge Mütter, den Treff türkischer Mütter mit ihren Kindern sowie die Angebote für Eltern mit kleinem Geldbeutel wie die Kleiderkiste. Aktiv ist der Kinderschutzbund darüber hinaus in Netzwerken: Beim "Runden Tisch - frühe Hilfen" Rinteln und Schaumburg oder in Kooperation mit dem Familienbüro. Dazu kommen die großen Sonderveranstaltunge wie die Kinderschutzpreisverleihung, die Weihnachtsbude und der Kranzverkauf auf dem Wochenmarkt, der Flohmarktstand beim Häppchen- und Schnäppchenmarkt, das "Weltkindertagsspielfest" oder das Sonnenblumenfest, das auch in diesem Jahr wieder auf dem Programm steht.

    Und, last not least, mit seiner Öffentlichkeitsarbeit (Kassenaktion im dm-Markt, Vorstellung der Reittherapie beim Stifterforum der Bürgerstiftung Schaumburg, Vorstellen des Patenprojekts auf der Ehrenamtsbörse des Landkreises oder Aktionen am Weltkindertag auf dem Kirchplatz) wirbt der Kinderschutzbund für weitere Spender. Das wichtigste Projekt im Programm ist nach wie vor die mittlerweile zwölf Jahre alte Spiel- und Lernstube. Unter der Leitung von Martina Platen kümmern sich fünf Mitarbeiterinnen, Hausaufgabenkräfte und Praktikanten um 18 Grundschulkinder. An der bewährten Organisation und Struktur, so Petra Rabbe-Hartinger, habe sich nichts geändert. Wie schon im Vorjahr hob die Vorsitzende die Funktion der "Buftis" (Praktikanten) hervor. Die seien - männlich oder weiblich - allesamt eine Bereicherung und Hilfe.

    Zu den mittlerweile bereits traditionellen Events zählt Petra Rabbe-Hartinger die Ferienfreizeit in Otterndorf, die zuletzt bereits zum achten Ma1 durchgeführt wurde - für viele Kinder sei das die einzige Ferienreise im Jahr. Zu den besonderen Angeboten im "Pool" der Kinderschutzbundes zählt seit einiger Zeit die Reittherapie. Zwei Mal pro Woche fahren jeweils vier Kinder nach den Hausaufgaben auf den Hof von Martina Platen. Zu den weiteren Eckpfeilern des Vereins zählt die Flohkiste, ein Angebot für unter Dreijährige.

    Das in Kooperation mit der Stadt Rinteln betriebene Familienbüro sei in den vier Jahren seines Bestehens bereits zu einer Institution geworden, und vor allem auch das von Albrecht Scheffer gemanagte Familienpatenprojekt habe sich zu einem Erfolgsmodell gemausert. Dazu Petra Rabbe-Hartinger: "Das ist ein riesengroßes Plus für alle Rintelner Familien, die Unterstützung brauchen." - Für die nächsten Jahre wird das Projekt mit einem Zuschuss durch Landesmittel, durch 30.000 Euro vom Landkreis, durch Gelder der Klosterkammer und der Bürgerstiftung finanziert. Foto: km

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