1. Hilfsbereite Schüler übernehmen Verantwortung für ihre Kameraden

    Neue Bus-Scouts am Gymnasium Bad Nenndorf ausgebildet / Treffen mit Kontaktbeamten

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    BAD NENNDORF (bb). 15 Schüler des Gymnasiums Bad Nenndorf (GBN) haben sich in einem dreitägigen Kurs zu Bus-Scouts ausbilden lassen. Die Mädchen und Jungen sollen sich in erster Linie für die Sicherheit ihrer Schulkameraden an der Busstation einsetzen, jedoch auch darüber hinaus auf ein soziales Miteinander im Schulalltag hinwirken.

    Sie haben die typische Situationen ihrer zukünftigen Tätigkeit durchgespielt und trainiert, Argumentationshilfen für das angemessene Einschreiten erhalten, ihre Selbstsicherheit gestärkt. Unter Anleitung der Polizeibeamten Adolf Deterding und Jürgen Henze haben sich die teilnehmenden Gymnasiasten auf ihre Aufgabe als Schülerscout vorbereitet. Die Bus-Scouts müssten "klar und bestimmt aber angemessen" Schüler ansprechen, die sich an der Bushaltestelle oder beim Einsteigen so verhalten, dass gefährliche Situationen entstehen, so Jürgen Henze. Das Bus-Scout-Projekt rief das GBN gemeinsam mit der Polizei im Jahr 2005 ins Leben.

    Kontaktbeamter Jürgen Henze wird mit der Bus-Scout-Gruppe in monatlichen Treffen Kontakt halten. Diese Verbindung könne auch genutzt werden, um zusätzliche Informationen an die Schülerschaft heranzutragen, etwa zum verantwortungsvollen Umgang mit sozialen Netzwerken im Internet, so Henze.

    Ohnehin sollen die Bus-Scouts über die unmittelbar Situation an der Bus-Station hinaus in der Schülerschaft konfliktvermittelnd wirken und zu einem sozialen Schulklima beitragen.

    In ihrer Tätigkeit würden sich die Scouts als Persönlichkeit weiterentwickeln, so Lehrer Oliver Pietruschke, der das Projekt gemeinsam mit Kollegin Christiane Lucht betreut. So würden sie unter anderem an Selbstvertrauen gewinnen, dazu von der Einbindung in die Gruppe profitieren.Foto: bb

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