RINTELN (ste). Ist es nun "...reine Förmelei", wenn der Ortsrat bei der Vergabe seiner Mittel an Vereine und Organisationen um die Nutzung des extra dafür vorgesehenen Formulars bittet (zu beziehen im Downloadcenter der Stadt Rinteln unter "A" wie Antrag auf Vereinszuschuss), oder ist es schlichtweg das Informationsbedürfnis des Ortsrates, der sich vor der Vergabe der Mittel über den beantragenden Verein und insbesondere seine Jugendarbeit ein Bild machen möchte. Darin waren sich die Mitglieder des Ortsrates uneinig und Stefan Frühmark (CDU) forderte sogar, dass man künftig "...klare Kante" zeigen solle und gar keine Gelder mehr bewilligen sollte, wenn die Vereine nicht ordnungsgemäß auf dem richtigen Formular ihren Antrag schreiben. So weit wollte der Rest des Ortsrates nicht gehen und verständigte sich darauf, dass man weiter auf die Vereine einwirken sollte, ihre Anträge doch form- und fristgerecht einzureichen. Die Fraktionsspitzen hatten sich im Vorfeld über die Mittelvergabe verständigt und wieder einmal war es der Verschönerungsverein Rinteln, der neben der VTR mit dem größten Batzen rechnen konnte. Für Helma Hartmann-Grolm (SPD) muss das allerdings in den nächsten Jahren nicht so weitergehen: "Da könnte auch mal Sabbat sein", so ihre Meinung, die von Petra Sasse (WGS) allerdings nicht geteilt wurde: "Diese Mittel gehen vollständig in die Verschönerung der Stadt, ohne dass die Mitglieder des Vereins davon auch nur irgendetwas selbst haben!"
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Mehr als nur bloße "Förmelei"
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