RINTELN (ste). Die "Zukunftsinitiative Nordstadt" hatte sich mit einem Mehr-Punkte-Katalog an die Stadt Rinteln gewandt und der Ortsrat beriet jetzt über ein gemeinsames Papier, dass alle Fraktionen des Ortsrates aus dem Forderungskatalog der Initiative erarbeitet hatten. Dabei ging es um den Pflegezustand der Straßenrandbeete, die man künftig weniger pflegeintensiv gestalten möchte. Es ging um die Straßengestaltung "Unterm Stierbusch", wo in den Kreisverkehren die Betonkübel weichen sollten und die Bitumendecke für eine richtige Bepflanzung geöffnet werden soll.
Bei der Verkehrsberuhigung Friedrichstraße, Marienstraße, Helene-Brehm-Weg und Wilhelm-Busch-Weg war sich der Ortsrat einig, dass man die Verwaltung um häufigere und vor allem regelmäßige Messungen der Geschwindigkeit bitten möchte. Die Kirschenallee und die "Apfelallee" (Straße Richtung der Frankenburg) sollen durch Anpflanzungen entsprechender Bäume wieder ihrem Namen alle Ehren machen.
In allen Punkten herrschte Einigkeit unter den Fraktionen, allerdings nicht bei der Frage der Straßenbeleuchtung. Hier war durch CDU und Teile der WGS gefordert worden, freitags und samstags die Beleuchtung um zwei Stunden bis 2 Uhr auszudehnen: "Und zwar für die ganze Stadt", wie Dr. Gert Armin Neuhäuser betonte. Das war allerdings mit der SPD und Petra Sasse (WGS) nicht zu machen. "Ich sehe bei der Straßenbeleuchtung keinen Handlungsdruck", so Astrid Teigeler-Tegtmeier (SPD) und Rintelns Erster Stadtrat Jörg Schröder betonte: "Es funktioniert seit 2008 einwandfrei und unser Stromverbrauch wurde von einer Millionen kW/h auf 600.000 kW/h reduziert durch neue Technik und die Nachtabschaltung!" Fünf Nein-Stimmen im Ortsrat beendeten dann das Thema der Aufweitung der Straßenlampenzeiten. Die Diskussion brachte auch einige Stilblüten. So forderte Dr. Gert Armin Neuhäuser, dem Wunsch des Senioren- und Behindertenbeirates ein Stück weit nachzukommen, und die Leuchtzeiten auszuweiten. Petra Sasse fand das belustigend und fragte (durchaus zurecht!), ob denn nach 0 Uhr wirklich so viele Senioren und Behinderte noch auf den stockdusteren Seitenstraßen Rintelns unterwegs seien. Foto: ste
