1. Beste Wünsche auf Hebräisch

    Evangelische St. Jacobi-Gemeinde verabschiedet sich vom Organisten

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    RODENBERG (pd). Wenn der Vorsitzende des Kirchenvorstand hebräisch lernt, hat das bestimmt einen besonderen Grund. Jürgen Wulf hat es sich nicht nehmen lassen, zum Abschied des scheidenden Organisten Andreas Bartholl auf Hebräisch "Danke" zu sagen. Bartholl, seit dem 1. Januar 2011 Organist der Ev. Kirchengemeinde, sucht eine neue berufliche Herausforderung. In Göttingen nimmt er das Studium der Theologie auf.

    Pastor Ralf Janßen hat den Organisten am Ostersonntag offiziell aus dem Amt entpflichtet. Nicht ohne zu betonen, mit welch großem Engagement Bartholl sein Amt ausgeführt habe. Neben der musikalischen Begleitung bei den Gottesdiensten erfreute der Musiker auch bei anderen Gemeindeveranstaltungen die Zuhörer mit seinem Können. Oft wurde er dabei von seiner Verlobten Katharina Schmidt unterstützt. Bartholl ist es auch zu verdanken, dass dem Kirchenvorstand eine ausführliche Beschreibung der Orgel vorliegt.

    Jürgen Wulf hat extra für den Abschied einige Worte hebräisch gelernt. Er bedankte sich mit dem hebräischen "tudah" (Danke) für die geleistete Arbeit und wünschte dem angehenden Theologiestudenten viel Freude und Erfolg bei seinem Studium. Zum Abschied überreichte der Kirchenvorstand ein hebräisches Wörterbuch als kleine "Starthilfe" für die neue Aufgabe in Göttingen.

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