1. Jedes Jahr wird die Stadt ein Stück schöner

    Verschönerungsverein zieht Jahresbilanz / Klippenturmfest in diesem Jahr mit der "Rio Band"

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    Viele der anstehenden Projekte, so Vogt, seien verwirklicht worden, einige mussten aufgeschoben werden. So unter anderem das in den Startlöchern stehende Schachbrett auf dem Kirchplatz, dass in diesem Jahr verwirklicht werden soll. Gearbeitet haben die Mitglieder des Vereins an der Säuberung des Rintelner Rolands, an der Überarbeitung des Weserkrans, neue Hinweisschilder zum Klippenturm sind angebracht und eine neue Außenbeleuchtung installiert. Das Fischer Relief in der Mühlenstraße und das Archivhäuschen in der Ritterstraße wurden hydrophobiert, die Sonnenuhr im Park Schlingwiese aufgearbeitet und das Graffiti am Zumwinkelstein entfernt. So richtig rund lief es beim Klippenturmfest: "Erst war es kalt und trocken, so dass die Erbsensuppe gut lief, und im Laufe des Tages wurde es warm, so dass ausgiebig gefeiert werden konnte", freute sich Vogt. In diesem Jahr soll beim Klippenturmfest am 9. Juni die Rio-Band dafür sorgen, dass noch mehr junge Leute den Weg zum Turm finden.

    Ein Klassiker ist mittlerweile schon der Blumenschmuckwettbewerb, bei dem das Bewertungsgremium mit Ulla Goebel, Karin Ullrich, Ulrich Hartmann und Wolfgang Danger wieder reichlich Vorgärten, Balkons und Ensemble besichtigten. 15 Sieger wurden am Ende geehrt und sehr schöne Preise verliehen: "Das der Blumenschmuckwettbewerb durchaus auch ehrgeizige Teilnehmer hat, mussten wir im letzten Jahr auch erfahren, da ein Mitglied mit den Entscheidungen nicht einverstanden war und aus dem Verein deswegen ausgetreten ist", so Vogt.

    Alle Jahre wieder lässt der Verschönerungsverein auch die Weihnachtskerze auf der Klippenturm-Südseite leuchten. Stolze 2.500 Euro kostet diese Aktion.

    In diesem Jahr soll wieder ein Blumenschmuckwettbewerb stattfinden; ein Komitee aus dem Vorstand wird die Bewertung durchführen. Es sollen weitere Hinweisschilder auf dem Klippenturm angebracht werden und zwar in die drei noch fehlenden Himmelsrichtungen. Die Partnerschaftschilder für die Partnerstädte Kendal und Slawno an den Ortseingängen sollen in Absprache mit der Stadt Rinteln neu erstellt werden. Zwei neue Schilder "Historisches Rinteln" werden installiert und diese bereits im neuen Look. Auch alle anderen Schilder werden erneuert und die Plexiglasscheiben werden entfernt und nun ein Material verwandt, wie schon auf der Großtafel unter der Weserbrücke mit dem Panoramabild. Darüberhinaus werden auf den Bildern im unteren Bereich QR-Codes aufgenommen, damit man dann mit Smartphones zu dem Bild weitere Informationen erhalten kann.

    Karl-Heinz Stahlhut ist dafür im Verein verantwortlich.

    Der Klippenturm soll an einigen Stellen saniert werden. Es müssen Verfugungsarbeiten durchgeführt werden. Die Weihnachtskerze am Klippenturm wird selbstverständlich wieder aufgetellt, Brücken, die vom Verschönerungsverein erstellt wurden, werden saniert.

    Bei so vielen anstehenden Arbeiten und einem Rückgang der Mitgliederzahl auf 190 forderte Vogt dazu auf, Mitglieder aus der "jüngeren Generation" zum Mitmachen zu motivieren.

    Im Vorstand, so Vogt, sei der Verein jedoch noch gut aufgestellt und Personalnöte gebe es derzeit nicht. Und das, obwohl mit Friedrich-Wilhelm Hoppe, einst Vorsitzender und ständiger "Motor" des Vereins, ein Beiratsmitglied in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet wurde. Er erhielt als Dankeschön für die langjährige Arbeit einen Präsentkorb.Foto: ste

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