HELSINGHAUSEN (nb). Um Kindern, Eltern und den Mitarbeitern die Angst vor dem Ungewissen in einer Brandsituation zu nehmen, wird im örtlichen Kindergarten einmal jährlich auf wichtige Details hingewiesen, die zum Brandschutz gehören. Mit den Kindern werden Regeln erarbeitet, die im Ernstfall greifen sollen und es wird geübt, geübt, geübt. Wichtigstes Element ist das Signalhorn, es wird nur in der Übergangsphase oder im Ernstfall eingesetzt. Die Kinder lernen seine Wichtigkeit kennen. Um in einer Notfallsituation möglichst schnell aus dem Gebäude zu kommen, lernen alle Kinder, so wie sie sind, ohne zu fragen oder zu suchen, zu den Türen zu gehen, wo eine Erzieherin wartet, sobald das Signal ertönt. Dann geht es weiter zur Sammelstelle, wo die Anzahl der Kinder überprüft wird. Eine andere Erzieherin gibt währenddessen den Notruf ab und sucht noch einmal alle Räume ab. Ebenso gehört das Vertrautmachen mit der Feuerwehrkleidung und den Einsatzgeräten zum Programm. In diesem Jahr hatte der Kindergarten das Glück einen Feuerwehrmann hautnah zu erleben. Herr Podratzky zeigte und erklärte viele Dinge, die zur Ausstattung gehören. Die Kinder löcherten ihn mit vielen Fragen und waren besonders von dem großen und schweren Beil beeindruckt. Eine Überraschung für die Kindergartenkinder war, dass sie schon mit sechs Jahren selbst der Kinderfeuerwehr beitreten könnten.
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