1. Weihnachtsbeleuchtung wieder "Reizthema"

    Rodenberger Gewerbeverein denkt an abwechslungsreiches Jubiläumsjahr zurück / Die Internetpräsenz ausbauen

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    "Die Vorschläge von uns sind ignoriert worden, auch das Thema Bodenhülsen für Fahnenmasten kommt nicht voran", gab Günter Ebertz gleich zu Beginn der Sitzung "Feuer" in Richtung Verwaltung und Politik. Nach Aussagen von Ebertz hätten auch viele Bürgerinnen und Bürger während der Adventszeit über die Weihnachtsbeleuchtung in der Stadt gemeckert. Um dies zu untermauern, zitierte der Vorsitzende aus einer Mail, die ihn zu diesem Thema erreicht hat.

    Bevor er mit dem Vertreter der Verwaltung in eine Debatte geriet, hielt die Aktivkreisleiterin Gabriele Schlüter eine Rückschau auf geleistete Arbeit in 2012 und wagte einen Ausblick auf 2013. Wie schon zuvor auch von Ebertz angekündigt, soll der Altweibersommer in diesem Jahr am 29. September über die Bühne gehen. Zum Auftakt wird am 28. September die Band "Steam" auf dem Parkplatz Poggenwinkel spielen. Sie bedankte sich bei allen Helferinnen und Helfern für die Unterstützung bei der Ausrichtung der Veranstaltungen in der Regie des Gewerbevereins.

    Norman Hacker von der Firma mb moderne Betriebssysteme informierte die Anwesenden über weitere Details zum Internetauftritt des Vereins und die Möglichkeiten für die Mitglieder, per Netzwerk im Forum in einen Dialog miteinander zu treten. Bei den Wahlen für einen neuen Kassenprüfer neben Dirk Tetzlaff wurde Karl-Heinz Schlüter bestimmt. Wolfgang Maasch, langjähriger Vorsitzender des GVR, meldete sich zu Wort mit der Feststellung, der Verein müsse sich in Bezug auf die Nutzung Verkaufsoffener Sonntage mehr einbringen. Zwei von fünf zulässigen Terminen sei für die Rodenberger Geschäftswelt zu wenig, monierte Maasch. Auch die Tatsache, dass der Verein anders als früher lediglich den Altweibersommer als Veranstaltung in Eigenregie organisiere, kritisierte der Juwelier. Es gebe kein Maifest mehr, kein Kinkeldey-Fest und überhaupt sei die Zeit bis September in Bezug auf Veranstaltungen in der Innenstadt unter Einbeziehung der örtlichen Geschäftswelt von Leerlauf geprägt.

    In dieses Thema schaltete sich auch Christel Oberheide ein. Sie regte an, man solle doch einmal beim Weihnachtsmarkt über einen neuen Termin, neue Ideen und einen neuen Standort nachdenken. Günter Ebertz gab die Zusage, im Vorstand darüber reden zu wollen.

    Deutliche Worte in Richtung Verwaltung hatte Ebertz für die nach seiner Ansicht längst überfälligen Bodenhülsen und die Weihnachtsbeleuchtung parat, die 2012 für 20 000 Euro neu angeschafft worden war. "Lauenau hat die bessere Beleuchtung" meinte der Vorsitzende. Das, was in Rodenberg aufgehängt wurde, bezeichnete er als "Armutszeugnis". Das konnte Günther Wehrhahn so nicht stehen lassen. "Das ist starker Tobak", ereiferte sich der Hauptamtsleiter und stellte fest, dass nicht die Verwaltung, sondern die Politik für das Thema zuständig sei. Außerdem sei in der kurzen Zeit vor dem Advent 2012 nicht alles lieferbar gewesen, was eigentlich gewünscht worden sei. Die Ausstattung solle der Verein als "ersten großen Schritt in die richtige Richtung" sehen, so der Vorschlag von Wehrhahn. Zum Thema Bodenhülsen informierte er die Runde darüber, dass diese unter anderem im Bereich des neuen Kreisels sehr wohl vorgesehen wären, der gefrorene Boden aber ein Einsetzen im Moment nicht zulasse.

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