1. Kinder als "Küken-Kenner"

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    RODENBERG (pd). Schon seit vielen Jahren ist es ein schöner Brauch, dass Karl Fechtelkord in den Kindergarten Grover Straße kommt, einen Brutkasten dabei hat und Eier zum Brüten mitbringt. Auch diesmal sind die Eier und die daraus schlüpfenden Küken eine Attraktion für die Jungen und Mädchen. Vor drei Wochen sind die Eier in die Maschine eingelegt worden. In diesen Tagen sind nach und nach die Küken geschlüpft. Sehr zur Freude der Kinder, die jedes neu geschlüpfte Küken mit Staunen betrachten. Die Barnevelder Küken melden sich bereits aus der Schale mit feinem Fiepen an. Dann folgt ein Knacken, ein Picken - und aus der Schale schlüpft ein Küken. Aus den 33 Eiern, die der Geflügelzüchter mitgebracht hat, sind mittlerweile 20 Junghühner geschlüpft. Sie werden unter einer Wärmelampe warm gehalten, mit warmem Wasser sanft besprüht und mit Kamillentee versorgt. Alles passiert unter den aufmerksamen Blicken von Kindergartenleiterin Christine Meier und der Erzieherin Anne Tegtmeier. Nach dem Schlüpfen ziehen die Küken von der Brutmaschine in eine behagliche Behausung aus Holz um. Auch dort sorgt eine Wärmelampe für wohlige Temperaturen. Wie sehr sich die Kinder mit dem Thema auskennen, beweist Lara-Marie. Auf die Frage, warum aus den Frühstückseiern zu Hause keine Küken schlüpfen, antwortet sie kurz und bündig: "Weil die nicht gefrüchtet sind!"

    Um die Osterzeit wird Karl Fechtelkord den Hühnernachwuchs zu sich nach Hause holen. Und die Kindergarten-Kinder können sich bei einem späteren Besuch davon überzeugen, dass es "ihren" Küken dort wirklich gut geht und sie ordentlich an Gewicht und Größe zulegen. Foto:pd

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