1. Spende mit einem direktem Bezug

    Sechstklässler legen sich für Kinder-Krebsstation mächtig ins Zeug / Spielzeug für Patienten

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    BAD NENNDORF (pd). Die stellvertretende Schulleiterin Christina Frers-Jung war voll des Lobes: "Ich bin stolz auf Euch", bekannte sie. Gelobt wurde das Engagement der Klasse 6f des Gymnasiums Bad Nenndorf.

    Die Schülerinnen und Schüler haben für den "Tag der offenen Tür" der Schule an der Horster Straße eine Tombola organisiert und am Ende 500 Euro für die Kinder-Krebsstation des Klinikums in Minden erwirtschaftet. Das Geld ist an die Organisation "Eltern krebskranker Kinder" übergeben worden. In der Hauptsache soll von dem Geld Spielzeug für die kleinen Patienten angeschafft werden. 375 Preise haben die Gymnasiasten bei Banken, in Geschäften, Restaurants, Blumengeschäften oder Cafés "erbettelt", wie es Frers-Jung ausdrückte. Zusammen mit ihrer Lehrerin Renate Preuß haben die Jungen und Mädchen beim "Tag der offenen Tür" die Lose schnell verkaufen können. Die schönen Preise gingen rasch an neue Besitzer über. Die Idee, die Einnahmen für die Kinder auf der Krebsstation in Minden zu spenden, lag nahe. Ein Mitschüler der Klasse hat selbst einige Zeit dort gelegen und gegen die schlimme Krankheit gekämpft. Das Ziel, möglichst viel Geld für den guten Zweck zusammen zu bekommen, war große Motivation für die Sechstklässler. Bei der Geldübergabe schilderte der Mitschüler seine Erlebnisse auf der Station während der Chemotherapie. Claudia Driftmann von der Organisation "Eltern krebskranker Kinder" erzählte ihrerseits von Erfahrungen und beantwortete auch gerne die Fragen der Schülerinnen und Schüler. Zuvor bekam sie von den beiden Klassensprechern Julius Luther und Alida Franz den überdimensionalen Scheck und einen Umschlag mit den 500 Euro überreicht. Foto: pd

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