1. Bürgerhaushalt auf der Agenda

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    SAMTGEMEINDE NENNDORF (pd). Die Wählergemeinschaft Nenndorf (WGN) kann sich vorstellen, mit einem so genannten Bürgerhaushalt nicht nur mehr Transparenz herzustellen, sondern damit auch mehr Bürger für die Kommunalpolitik zu interessieren. Dies unterstrichen Heike Beiersdorfer, Vorsitzende der WGN, und Frank Steen, Sprecher der Stadtratsgruppe WGN/Finsterle, im Verlauf der WGN- Jahreshauptversammlung. Die Bürger hätten in Teilbereichen Einfluss darauf, wo und wie viel Geld für einzelne Projekte im Haushalt eingestellt werden sollen. Bürger könnten so direkt auf die Verteilung der zur Verfügung stehenden Finanzmittel in ihrer Kommune Einfluss nehmen. Wie WGN- Mitglied Bernd Zimmermann ergänzte, würde es in zahlreichen Städten und Gemeinden bereits solche Bürgerhaushalte geben. "Ein erfolgreiches Modell", unterstrich Zimmermann. Das Interesse an der Kommunalpolitik könnte dadurch steigen und auch der Politikverdrossenheit könnte entgegen gewirkt werden. Nach kurzer Aussprache über das Thema einigte sich die Versammlung darauf, das Thema rasch in den entsprechenden Gremien auf den Tisch zu bringen.

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