1. Jugendliche mit Holzkreuz auf dem "Weg zur Hoffnung"

    Ökumenischer Kreuzweg der Jugend mit 14 Kunst-Stationen

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    RINTELN (km). Wie schon in vielen vergangenen Jahren hatten die vier Rintelner Kirchengemeinden Johannis, Sankt Nikolai, Sankt Sturmius und Jakobi jetzt zum Ökumenischen Kreuzweg der Jugend eingeladen. Die meisten der rund 80 Teilnehmer waren Vorkonfirmanden. Dazu hatte sich aber auch andere junge Leute gesellt. Mit ihren Riesen-Holzkreuz suchten sie jungen Leute insgesamt vier heimische Kirchen auf. Dabei wurden auf 14 "Stationen" Bilder betrachtet und Ausschnitte der Leidensgeschichte Jesu gelesen, die durch aktuelle Gedanken, Musik und Gebete vertieft wurde. Der 55. Ökumenische Kreuzweg der Jugend trug den doppeldeutigen Titel "Überwunden" und lehnte sich mit seinen dunklen, ungewöhnlichen und verstörenden Bildern an den "Weg der Hoffnung" auf dem Todesstreifen bei "Point Alpha" an, aus dem er sieben Stationen übernommen hatte. Der "Weg der Hoffnung" ist ein Kunstprojekt der Point-Alpha-Stiftung. Vierzehn monumentale Skulpturen markieren auf einer Strecke von eineinhalb Kilometern Länge ein Stück des Todesstreifens der ehemaligen innerdeutschen Grenze zwischen Hessen und Thüringen.

    Die Stiftung hat den "Weg der Hoffnung" zur Erinnerung an den Widerstand gegen die kommunistischen Diktaturen in Mittel- und Osteuropa installiert: Alle mutigen Formen des Aufbegehrens seien "Ausdruck eines unauslöschlichen Freiheitswillens und zugleich des Glaubens daran, dass Menschen auch das schier Unmögliche verändern können, wenn sie mit dem Mut der Verzweiflung für ihre Überzeugungen eintreten und bereit sind, Opfer zu bringen."

    Der "Weg der Hoffnung" knüpft mit seinen 14 Stationen an den biblischen Kreuzweg an, um die Menschen anzuregen, ihren eigenen Schicksalsweg in schwieriger Zelt zu erinnern und im Sinn eines "nie wieder" angesichts der bis zu vier Meter hohen Skulpturen zu reflektieren. Foto: km

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