1. Gemeinde bei Freundeskreis

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    HÜLSEDE (al). Einstimmig hat der Rat von Hülsede den Beitritt zum vor Monaten gegründeten "Freundeskreis St. Ägidien" beschlossen. "Es ist doch nur wünschenswert, dass das Pfarrhaus der Kirchengemeinde und damit Hülsede erhalten bleibt", begründete Bürgermeisterin Marion Passuth (SPD) den von ihr gestellten Antrag. Es gehe dabei weniger um den Mitgliedsbeitrag von 36 Euro im Jahr: "Wir müssen die begonnenen Aktivitäten auch als politische Gemeinde unterstützen." Dass Hülsede nicht ganz unbeteiligt an der Zukunft des Pfarrhauses sei, bemerkte der als Zuhörer anwesende Kirchenvorsteher Clemens-Christian Stummeyer: "Der Parkplatz vor dem Haus einschließlich der Pflanzinsel mit dem Ahorn gehört nicht der Kirchengemeinde." Wie berichtet, kämpft der Freundeskreis für den Verbleib des Pfarrhauses mit einer neuen Nutzung als Mietobjekt, von Gemeinderäumen und einer von Stummeyer so bezeichneten "Heimatstube". Die hannoversche Landeskirche indes drängt dem Vernehmen nach auf einen Verkauf. Eine Entscheidung des Kirchenkreisvorstands soll in diesen Tagen ergehen.

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