1. Erneuter Antrag für IGS nach Regierungswechsel

    IGS-Schulform Bildungspolitisch der "einzig richtige Weg"

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    RINTELN (ste). Es war angekündigt und abzusehen. Die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Rinteln stellte jetzt ganz offiziell den Antrag, auf der nächsten Ratssitzung den Landkreis Schaumburg zu bitten, das Genehmigungsverfahren zur Schaffung einer IGS in Rinteln erneut einzuleiten. Fraktionsvorsitzende Astrid Teigeler-Tegtmeier dazu: "Die Rintelner SPD unterstützt seit Jahren den Stadtelternrat darin, eine IGS in Rinteln zu eröffnen. Durch den Regierungswechsel in Niedersachsen ist davon auszugehen, dass die Landesregierung die Benachteiligung der Integrierten Gesamtschulen rückgängig machen wird. Die Fünfzügigkeit als Voraussetzung für Gesamtschulen soll abgeschafft werden!" Dadurch wird auch in Rinteln die Möglichkeit geschaffen, eine IGS zu eröffnen. Bereits 2010 und dann noch einmal im März 2011 hat der Rintelner Rat mehrheitlich beschlossen, eine IGS in Rinteln zu errichten. Seit dem Schuljahr 2011/2012 haben Rintelner Schüler die Möglichkeit, in der IGS Obernkirchen unterrichtet zu werden. Insgesamt 81 Schüler in mittlerweile zwei Jahrgängen werden täglich aus Rinteln nach Obernkirchen gefahren. Diese Anzahl an Schülern macht überdeutlich klar, dass eine IGS auch in Rinteln zu einem Erfolgsmodell werden kann. "Wenn 81 Eltern mit ihren Kindern bis jetzt entschieden haben, den Fahrweg von Rinteln nach Obernkirchen auf sich zu nehmen, werden bei bestehender IGS in Rinteln sich sicherlich noch mehr Schüler dafür entscheiden", hofft die SPD.

    Die Schulform der IGS ist für die SPD-Ratsfraktion bildungspolitisch der einzig richtige Weg, um eine Antwort für die anstehenden schulpolitischen und gesellschaftlichen Herausforderungen zu finden.

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