1. Benefizkonzert hätte "volles Haus" verdient

    Chöre und Big Band treten für die Bad Nenndorfer Tafel auf die Bühne / Der Erlös der Eintrittskarten wird aufgestockt

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    Dass ein kleines Stück Musik ein Wundern sein kann, alle Herzen öffnet und das Glück hinein lässt, präsentierte nicht nur die Chorgemeinschaft Waltringhausen/Haste unter der Leitung von Hansjürgen Lemme voller Inbrunst. Als leidenschaftlich Mitwirkende an einem traditionsreichen Lieder-Nachmittag traten auch die Männergesangvereine Bad Nenndorf, Ohndorf und Rehren unter Leitung von Julia Makarova sowie die Big Band des Gymnasiums Bad Nenndorf unter Regie von Carsten Groß auf die Bühne. Von Theologie pur in "Let my light shine bright" über Klassik aus der Feder Beethovens und Pop von Max Martin bis hin zum großen Musicalfinale à la König der Löwen mit allen Chören und der Big Band hatte der musikalische Nachmittag alles zu bieten.

    Für ihr ehrenamtliches Engagement dankte Schirmherr und Samtgemeindebürgermeister Bernd Reese den Sängern und Musikern herzlich. Was vor 22 Jahren mit der Sozialstation begann, habe schnell einen Platz in der Gemeinde gefunden. Was die Chöre über diesen langen Zeitraum – und seit zwei Jahren auch die Big Band des Gymnasiums – leisteten, sei nicht in Wort zu fassen. "Sie sind eine Stütze für die Bad Nenndorfer Tafel", sagte Reese anerkennend und richtete sein Wort auch an die Zuschauer, die mit ihrer Anwesenheit das kulturelle Leben vor Ort unterstützten.

    Bürgermeisterin Gudrun Olk lobte das traditionelle Benefizkonzert als "besondere Veranstaltung,, die ein volles Haus verdient hätte".

    Denn, im Gegensatz zu den Vorjahren, blieben zahlreiche Stühle, ja ganze Sitzreihen, leer. Sie kündigte an, den Erlös, der üblicherweise aus dem Eintrittsgeld zustande kommt, aufzustocken. Foto: jl

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