1. Ein Zaun soll die Kröten schützen

    Nabu-Mitglieder sichern Landstraße

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    Zwei neuralgische Bereiche muss der Nabu Rodenberg neuerdings betreuen.

    Während früher die Straßenmeisterei die Zäune installierte, sind nun ehrenamtliche Kräfte am Werk: an der genannten Landstraße sowie nahe der Wierser Landwehr.

    In zwei weiteren Wanderungsgebieten am Alten Rodenberg sowie auf der Kreisstraße 61 zwischen Messenkamp und Nienstedt können sich die Tiere unbehelligt paaren und ihre Laichplätze aufsuchen: Die Straßen werden bei geeigneter Witterung für den Verkehr voll gesperrt.

    Die sechs Helfer, die an einem noch recht frostkalten Morgen den Schutzzaun anlegten, verzinkte Halterungen in den Boden rammten und die Eimer in Abständen verteilten, waren durchaus recht fröhlich bei der Sache. Zwar hätten sie sich noch mehr Unterstützer gewünscht, um schneller fertig zu sein; aber sie widmeten sich ganz engagiert ihrem Tun: "Unsere Mühe lohnt sich", weiß der Groß Hegesdorfer Fritz Borcherding aus Beobachtungen in früheren Jahren: "Hier herrscht immer eine rege Wanderung." Ganz anders dagegen auf der von Reinsdorf her führenden Landesstraße: Nicht nur wegen der bevorstehenden Straßensanierung und erforderlichen Baumfällungen soll dort kein Zaun angelegt werden: "Da kommen nicht viele Tiere."

    In diesen Tagen will der Nabu in seinem Bereich die zweite Schutzmaßnahme installieren – und anschließend genau Buch führen.

    Eine Statistik soll beweisen, dass sich der Amphibienschutz auch lohnt.

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