1. Mit der Schlüsselübergabe beginnt nun eine neue Ära

    Jugendzentrum zieht in das Mehrgenerationenhaus in der Bahnhofstraße ein

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    BAD NENNDORF (Ka). Wie bei jedem Auszug unterlag auch das Jugendzentrum (JuZ) einer Schlüsselübergabe an den Vermieter. Für Jugendzentrumsleiter Moran Dzang ein besonderer und bewegender Moment, wusste er doch von einer schönen Zeit im ehemaligen Bahnhof zu berichten. So richtete sich auch der Dank für die 40-jährige Ära in der Kramerstraße an den Vermieter Klaus Pittack.

    Im Beisein des Stadtdirektors Bernd Reese und seinem Stellvertreter Kurt Junior wurde der Jugendtreff zum letzten Mal in dieser Formation aufgesucht, um die leerstehenden Räumlichkeiten ins Visier zu nehmen. Im Jahr 1973 vermietete Pittack der Stadt das Gebäude, welches als erstes Jugendzentrum im Landkreis Nutzung fand. Ab dem Moment regierte viel Leben in der ruhigen Straße.

    Unter Dzangs 15-jährige Regie lief es besonders gut, resümierte Pittack und wusste mit dem amtierenden Leiter die Abläufe rund um Konzerte und Aktionen in geregelten Bahnen. Er und seine JuZ-Teamkollegin Stefanie Heyne waren die Jahre über nicht untätig und investierten viel Zeit in verschiedene Renovierungen. Er bezeichnete die eingebaute Teeküche mit Tresen, die Installationen um die Elektrik und das Verlegen der Fliesen als Wertsteigerung des Objektes, wobei der Vermieter diese Punkte eher monierte. Pittack hätte es durchaus gereicht, die Räumlichkeiten im Ursprungs-Zustand vorzufinden, sah aber zugleich das gute Miteinander mit dem Verantwortlichen. "Mit ihm ging es vor 15 Jahren aufwärts!", lobte Pittack und benannte die geordneten Verhältnisse unter vorbildlicher Jugend-Leitung.

    Das Jugendzentrum macht sich mit dem Auszug und dem anstehenden Umzug auf zu einem neuen Standort in das Mehrgenerationenhaus in der Bahnhofstraße. Mit dem Standort-Wechsel verspricht sich die Gemeinde, wie auch der Jugendzentrumleiter eine neue und bewegungsreiche Fluktuation.

    Als Knüpf- und Verbindungsstellen werden die nahgelegenen Schulen, wie auch die Freistunden der älteren Schüler und die Nutzungen des Hallenbades und der Sportanlagen gesehen. Der Wechsel wird auch einem Wandel unterliegen, der die "klassischen Teenager" wieder mehr anziehen wird, so die Prognose. Bevor Klaus Pittack Junior die Schlüssel des Kramerstraßen-Objektes entgegennahm und die Strom-, Gas- und Wasser-Zählerstände ablas, dankte Reese dem Vermieter mit einem Blumenarrangement und einem guten Tropfen Wein für das gute 40-jährige Miteinander. Foto: ka

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