1. Weltgebetstag

    Französinnen gestalten Gottesdienst

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    RINTELN (km). Am Freitag, dem ersten März, feiern Menschen weltweit den Gottesdienst "Ich war fremd - ihr habt mich aufgenommen", konzipiert von Frauen aus Frankreich. In Rinteln sind alle Interessierten in die Reformierte Jakobi-Kirche am Kollegienplatz eingeladen. Der ökumenische Gottesdienst beginnt um 18 Uhr, das Einsingen bereits ab 17.30 Uhr. Im Anschluss gibt es diverse Kostproben aus Frankreich. Der Eine-Welt-Laden wird mit einem Stand vertreten sein.

    Was heißt es, die Heimat verlassen zu müssen und plötzlich "fremd" zu sein? Diese Frage stellten sich Frauen aus Frankreich, die den Gottesdienst zum Weltgebetstag 2013 geschrieben haben. In Kirchengemeinden von über 170 Ländern rund um den Globus gestalten Frauengruppen unterschiedlicher christlicher Konfessionen den Gottesdienst der Französinnen.

    In Frankreich, wo über 50 Prozent der Bevölkerung katholisch sind, ist die strikte Trennung von Staat und Religion in der Verfassung verankert. Es gibt weder Kirchensteuer noch Religionsunterricht an staatlichen Schulen. Die 12 Mitglieder des französischen Weltgebetstagskomitees aus sechs christlichen Konfessionen hoffen, dass Menschen in der ganzen Welt bei ihrem Gottesdienst zum Weltgebetstag 2013 aufgerüttelt werden, solidarisch zu sein und "Fremde" willkommen zu heißen. Ein spürbares Zeichen dafür wird auch mit der Gottesdienstkollekte gesetzt, die Frauen- und Mädchenprojekte auf der ganzen Welt unterstützt. In Frankreich und Deutschland werden so zum Beispiel Projekte für Flüchtlinge und Asylbewerberinnen gefördert.

    Der Weltgebetstag ist eine große, weltweite Basisbewegung christlicher Frauen. Der Gottesdienst, immer am ersten Freitag im März, wird jedes Jahr von Frauen unterschiedlicher christlicher Konfessionen aus einem anderen Land vorbereitet.

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