STEINBERGEN (ste). So richtig zufrieden war Wigand Polej mit dem Verlauf des Sportjahres im TSV Steinbergen nicht: "Wir brauchen mehr Übungsleiter und Jugendbetreuer; sonst gehen bei uns irgendwann die Lichter aus!" Auch die Resonanz auf Sportangebote könnte größer sein: "Wir geben uns wirklich viel Mühe, doch manchmal verzweifeln wir!" Wir, das sind der Vorstand, die Übungsleiter und die Trainer des Vereins, die immer wieder versuchen, den Sport im Ort durch frische Angebote interessant zu halten. Besonders erfreulich war für Polej die Ehrung der Langjährigen. Marion Möller, Florian Bader, Reimut Möller und Rolf Siekmann sind seit 25 Jahren Mitglied im Verein. 40 Jahre dabei sind Manuela Reese und Dieter Scholz. Für 50 Jahre wurden Anneliese Ehlers, Hildegard Winkler, Edith Geiges und Dorothea Miede geehrt. Stolze 60 Jahre TSV-Mitglieder sind Rainer Steuer, Kurt Reichelt und Max Töpsch.
Timo Fischbeck als Jugendleiter des Vereins musste in seinem Bericht von den Sorgen und Nöten bei der Suche nach neuen Übungsleitern berichten. In der Fußballjugend ist eine Jugendspielgemeinschaft mit dem SC Deckbergen/Schaumburg und dem SV Engern gebildet worden. Die B-Junioren spielen mit dem SC Auetal und dem SC Deckbergen/Schaumburg in Spielgemeinschaft. Auch hier gibt es noch Bedarf an Trainern und Betreuern. Die erste Herrenmannschaft kämpft derzeit um den Klassenerhalt in der 1. Kreisklasse.
Besser läuft es im Tischtennis, wo die 1. Damenmannschaft in der Landesliga um den Klassenerhalt spielt. Die definierten Saisonziele variieren hier von Klassenerhalt über Aufstieg bis hin zu "Spaß am Sport".
Die Jugend-Tischtennisspieler müssen in der Vor- und Rückrunde über 40 Punkt- und Pokalspiele absolvieren: "Eine organisatorische Herausforderung; mein Dank an alle Eltern, Trainer und Betreuer, die hierbei mithelfen", so Beate Mast als TT-Jugendleiterin.
Von einer "...lustigen und geselligen Runde" berichtete Renate Böger für die Gymnastikgruppe. Die Arensburger Wanderfreunde werden von Karl Martin Pacholek betreut. Jede Wanderung beträgt zwischen neun und 14 Kilometern.
Den Volleyballern macht der Zustand der Sporthalle zu schaffen: "Es tropft ständig irgendwo und die Duschen funktionieren nur teilweise!" Und aus der Tennisabteilung musste bekanntgegeben werden, dass aufgrund der geringen Anzahl von Spielern in der nächsten Saison eine Spielgemeinschaft mit dem SV Engern gebildet werden soll.
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