1. Der "Kleine grüne Kaktus" wird aus dem Schlaf geweckt

    Gesangverein blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück

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    KRANKENHAGEN (ste). Es war die erste Jahreshauptversammlung des "Gesangverein Krankenhagen". "Der Männergesangverein ist tot, es lebe der Gesangverein" schrieb Chronist Gerhard Werner daher in seine Aufzeichnungen. Nachdem es mit dem Männergesang immer weiter bergab ging, entschloss sich der Verein im letzten Jahr dazu, auch Frauen mit aufzunehmen. "Ein Erfolgsmodell", wie Vorsitzender Bernd Requardt zufrieden feststellen konnte und auch Rita Lüse als Leiterin des Chores war zufrieden mit ihren Männern und Frauen. Gemeinsam blicken beide zuversichtlich in die Zukunft des Gesangverein, der mit etwas mehr als 60 Jahren im Durchschnittsalter immer noch jungen Nachwuchs gebrauchen kann.

    In gewohnt humoristischer Weise hatte Gerhard Werner die Chronik des Jahres aufgestellt. Vor dem "Kleinen grünen Kaktus" habe man zwar nicht kapituliert, dennoch schlummere er derzeit im tiefen Notenschlaf: "Jetzt wird er wieder geweckt", kündigte Requardt an. Der erste öffentliche Auftritt des Vereins war zum Himmelfahrtsfest mit "Standardliedern für alle Lebenslagen". Die mussten auch für Silberhochzeit und Backhausfest herhalten. Die Übungsbeteiligung schwankte zwischen 17 und 22 und Ortsbürgermeister Gerald Sümmenicht dankte dem Verein für "...die Bereicherung des kulturellen Lebens im Ort!" Geehrt wurden für ihre langjährigen Mitgliedschaften Peter Flentge (10 Jahre), Josef Wärmer, Jörg Sprick und Achim Wächter (20 Jahre), Wilfried und Wilhelm Meier für 25 Jahre und Manfred Tschentscher für 50 Jahre. Foto: ste

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