RINTELN (ste). Schluss, Ende, Aus, vorbei! Der Karneval in der Session 2012/‘13 ist durch den Aschermittwoch beendet worden. Zuvor ließen es die Jecken allerdings auf der Prunksitzung des RCV noch einmal so richtig krachen.
Und zwar so, dass der Verein am Ende gestärkt ist und zuversichtlich in die Zukunft schaut. Denn der Übergang von einer reinen Bespaßungssitzung hin zu einem Kostümball mit aktivem Publikum scheint geglückt. Große Prozentsätze der Zuschauer hatten sich pfiffig in Schale geworfen und das steigerte die Stimmung von Beginn an.
Auch das Programmkonzept ist überarbeitet worden. Während früher erst am Ende das Tanzbein geschwungen wurde, gibt es jetzt auch Tanzpausen. Elferratspräsident Hans-Hermann Stöckls hatte es daher nicht schwer, die rund 200 Gäste bei Laune zu halten. Dafür sorgte auch ein aufwändig gestaltetes Programm, das vom Männerballett "Wilde Schotten" eröffnet wurde und bei dem "Ellen Obier" zwar mit einer großartigen Bühnenshow aufwarten konnte: "Über ihren Gesang lässt sich aber trefflich streiten", hieß es aus dem Publikum.
"Ladykracher" als Showtanzgruppe, Prinzen-Ehrengarde, die "Klosterelfen" unter der Leitung von Caro Prasuhn und Lena Augustintschitsch und natürlich die politisch bissige Nachtwächter-Bütt von Hans-Hermann Stöckl brachten den Saal zum Überkochen.
Stöckl schockte die Zuhörer mit einer anfangs weichgespülten Version eines "Nichts-zu-klagen-Jahres", bevor er so richtig loslegte und mit "Karneval so schön wie nie, jetzt auch wieder mit RI!" die Raketen im Saal steigen ließ.
Als die "Rintelner Jungs" dann am Ende im Finale ihre Lieder schmetterten und "Tätärätäta" ihre Zugaben sangen, da war klar, dass der Knoten geplatzt ist und der Rintelner Karneval nach einigen mageren Jahren wieder im Aufwind ist.
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