Den Organisationen, die am 9. März protestieren, erscheint die Verlängerung der Laufzeit des AKW Grohnde von 2018 auf 2022 viel zu riskant: "Grohnde ist der Reaktor mit den meisten gemeldeten Störfällen in Deutschland. Die Katastrophenschutzpläne für alle angrenzenden Landkreise sind veraltet und unwirksam. Dieser marode Meiler sollte schnellstens abgeschaltet werden", erklärt das Anti-Atom-Bündnis.
Zu der Aktion am 9. März erwarten die Veranstalter Tausende. Die Aktions-Strecke führt circa 38 Kilometer entlang der B 65 von der A2 in Bad Nenndorf über Beckedorf, Stadthagen, Nienstädt/Sülbeck bis Bückeburg mit mindestens zehn Strecken-Punkten und vielen wendländischen gelben Kreuzen, Atom-Warnschildern, Menschen in Schutzanzügen, Transparenten, Installationen und Inszenierungen. So wird beispielsweise eine Dekontaminationsstelle für Menschen und Fahrzeuge vorbereitet, die B 65 durch Schaumburg wird als "Grenze zur atomar verseuchten Zone um Grohnde" markiert. Unter www.grohnde-kampagne.de sind im Internet die gesamte Strecke sowie die Streckenpunkte zu sehen, an denen bereits besondere Aktivitäten geplant sind. Weitere Vorbereitungstreffen in Stadthagen sind für den 19. Februar und den 5. März geplant, jeweils um 19 Uhr im Kulturzentrum Alte Polizei.