1. Das "Wir-Gefühl" wird im Einsatz gestärkt

    Die Möllenbecker Blauröcke wehren sich gegen die Vorwürfe des örtlichen Gesangvereins

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    MÖLLENBECK (ste). Das Möllenbeck nicht nur eine Wehr der Superlative in Sachen Wettkämpfe ist, bescheinigte Markus Dinter seinen Kameradinnen und Kameraden auf der Jahreshauptversammlung. Im einsatzreichsten Jahr der Möllenbecker Feuerwehrgeschichte konnte er feststellen, dass das "Wir-Gefühl" im Einsatz besonders gestärkt wird: "Eine umschichtige Brandsicherheitswache nach einem Scheunenbrand lehnte meine Mannschaft mit der Begründung ab: Wir ziehen das gemeinsam durch!" Dinter bekannte: "Wenn ein Moment in meinem ersten Amtsjahr mich geprägt hat, dann dieser!" Weitere schwerwiegende Einsätze wie das Herausschneiden eines Schwerverletzten nach einem Verkehrsunfall oder die Rettung eines verunglückten Forstarbeiters musste die Wehr zum Teil mit Unterstützung anderer Wehren abarbeiten. Möllenbeck hat mit seinen 52 Aktiven auch noch keine Probleme mit der Tagesverfügbarkeit und noch kommt dank guter Kinder- und Jugendarbeit auch der Nachwuchs in steter Regelmäßigkeit in die aktive Wehr. Besonders deutlich wurde Dinter in der Frage der strittigen Raumnutzung durch den Gesangverein: "Ich hatte auf Verständnis aus dem Vorstand des Gesangvereins gehofft, dass wir unseren Unterrichtsraum selbst für unsere vielfältigen Aufgaben brauchen!" Das Verständnis scheine jedoch vollkommen zu fehlen und jetzt stelle der Gesangverein auch noch die funktionierende Dorfgemeinschaft in Frage: "Es wird versucht, mit Halbwahrheiten Stimmung gegen unsere Feuerwehr zu machen!" Dinter forderte: "Damit muss jetzt Schluss sein!" Gewinner, so Dinter, gebe es in diesem Konfliktfall nämlich nicht.

    Qualifizieren konnte sich die Wettkampfgruppe für den am 15. September in Soltendieck stattfindenden Landesentscheid mit dem Sieg im Regionalentscheid. Am Samstag, 2. März, richtet Möllenbeck wieder den Kuppel-Contest im Brückentorsaal mit 70 teilnehmenden Gruppen aus. Drei Jubiläen werden mit 35 Jahre Jugendwehr, 15 Jahre Minilöscher und 60 Jahre Musikzug gefeiert.

    Beförderungen sprach Dinter aus für Leona Reimann, Lukas Hammer, Melanie Wallenstein, Dennis Schmidt und Daniel Nagel zu Feuerwehrfrauen und -männern. Oberfeuerwehrmann wurde Marco Baschin, Hauptfeuerwehrmann Tobias Greimeier, Oberlöschmeister Kai-Uwe Herchenröder und Hauptlöschmeister wurde Markus Dinter. Für 40 Jahre wurde Reinhold Kölling und für 50 Jahre Manfred Kluge geehrt. Das Nds. Leistungsabzeichen in Silber erhielten Melanie Wallenstein und Tobias Greimeier. Greimeier war auch der fleißigste aller Feuerwehrleute des Ortes. Foto: ste

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