1. Aus dem Polizeibericht

    Schockanruf auf Festnetzanschluss

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    RINTELN (km). Bereits zum dritten Mal versuchten unbekannte Täter jetzt, sich durch einen sogenannten "Schockanruf" zu bereichern. Auf dem Festnetzanschluss einer 51-jährigen Russlanddeutschen gab sich ein Mann als ihr Sohn aus und dass er sich schwere Verletzungen zugezogen habe.

    Weil die Frau Zweifel hatte, notierte sie sich die Rufnummer aus Litauen.

    Als der Anrufer bemerkte, dass die Frau ihm nicht zu glauben geneigt war, beendete er das Gespräch.

    In einem anderen Fall behauptete ein Anrufer, dass der Sohn der Angerufenen verunglückt sei, und ein dritter Versuch scheiterte, weil die Frau auf der Gegenseite akzentfreies Deutsch sprach. Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang noch einmal ausdrücklich vor derartigen Anrufen.

    Auf Geldforderungen sollte in keinem Fall ungeprüft eingegangen werden.

    In der Nacht zum vergangenen Freitag demontierten unbekannte Täter von drei Pkw die Außenspiegeleinsätze.

    Die Fahrzeuge waren in der Klosterstraße, der Seetorstraße und der Engen Straße abgestellt. In einem Drogeriemarkt in der Nordstadt bezahlten Unbekannte mit einem gefälschten Fünf-Euro-Schein. Das das Geld nicht echt war, wurde später von eine Mitarbeiterin entdeckt.

    Am Freitagvormittag hatte ein Mann seinen VW Passat gegen 11.15 Uhr auf dem Parkplatz an der Wallstraße abgestellt. Als er nach zehn Minuten zurück kam, entdeckte er, dass die hintere linke Tür stark eingebeult war. Den Schaden hatte vermutlich ein Autofahrer beim Ausparken angerichtet, der sich anschließend aus dem Staub machte, ohne seine Personalien zu hinterlassen.

    Eventuelle Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 9545-0 bei der Polizei zu melden.

    Ebenfalls am Freitag führten zwei Rintelner Polizeibeamte zusammen mit vier Beamten der Bereitschaftspolizei aus Hannover Geschwindigkeitskontrollen im Stadtgebiet durch.

    An zwei Messstellen (Extertalstraße und Westendorf) wurden insgesamt 20 Verstöße festgestellt.

    Allein fünf Mal wurden Autofahrer beim Telefonieren mit dem Handy erwischt, drei Anzeigen und zwölf Verwarnungen wurden wegen überhöhter Geschwindigkeit fällig.

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