1. Hallenzeiten geben Anlass zur Kritik

    Sportgemeinschaft Rodenberg freut sich über Flutlichtanlage für den B-Platz

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    RODENBERG (pd). "Der demografische Wandel hat uns noch nicht erfasst. Unsere Mitgliederentwicklung ist stabil". Mit dieser Feststellung hat der 1. Vorsitzende der Sportgemeinschaft Rodenberg (SGR) seinen Rechenschaftsbericht eingeleitet. Ende 2012 gehörten dem Verein 1040 Mitglieder an. Sorgen bereitet dem Vorstand die nach wie vor unbefriedigende Situation bei der Vergabe der Hallenzeiten, erklärte Matthias Herfurt. Auch die Algesdorfer Ballsporthalle habe keine Entspannung der Lage gebracht. Die Fußballjugend der SGR musste auf einige Trainingseinheiten verzichten, weil es keine Hallenkapazitäten gab. Auch bei der Handballjugend mussten Stunden gestrichen werden. "Wir haben uns mit dem TSV Algesdorf über eine Hallenzeit von 90 Minuten über mehrere Stunden gestritten und sind zu keiner Einigung gekommen", verriet Herfurt weiter. Hoffnung setzt er in die neue Kreissporthalle an der Suntalstraße, die in diesem Jahr fertig gestellt werden soll.

    Die nächste große Aufgabe werde sein, den Verein weiter zu entwickeln. Nur so könne die Entwicklung stabil gehalten werden. Ein Weg dahin soll die Einführung der neuen Sparte Taekwando sein, die im Verlauf der Versammlung beschlossen wurde. Ivo Ücoglan heißt der Übungsleiter, der sich kurz vorstellte. In der kleinen Gymnastikhalle soll dienstags von 17 bis 19 Uhr und donnerstags von 18 bis 20 Uhr trainiert werden.

    Positiv wertete Herfurt die Tatsache, dass nun endlich der B-Platz mit einer Flutlichtanlage ausgestattet wurde. Aufgrund der Wetterlage musste das Einsetzen von sechs Flutlichtmasten immer wieder verschoben werden. Das Kabel liegt bereits im Boden. "Wer hier in Rodenberg Fußball spielt weiß, wie nötig wir diese Anlage haben", merkte der Vorsitzende dazu noch an.

    Die Vorstandswahlen ergaben nur eine große Veränderung: Aus beruflichen Gründen stand Uwe Märtens als 1.Kassierer nicht mehr zur Verfügung. Die bislang als 2. Kassiererin tätige Angelika Blanke wurde zu seinem Nachfolger gewählt. Ihr bisheriges Amt bleibt bis auf weiteres vakant. Einstimmig bestätigte die Versammlung alle weiteren Vorstandsmitglieder. Zum Ehrenmitglied wurde Reinhard Exner benannt, der seit mehr als 30 Jahren dem Verein angehört und aktuell das Amt des Sozialwartes bekleidet. Foto:pd

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