POHLE (al). Der kleine Mehrzweckraum im Pohler Dorfgemeinschaftshaus wird aufgehübscht. Nach neuer Elektrik und neuen Tapeten sollen Fußboden und Möblierung folgen. Über die Schränke und ein entsprechendes Angebot von 6150 Euro, das der DRK-Ortsverein eingeholt hatte, aber entstanden offenbar Irritationen.
"Die haben sich nur gekümmert", beteuerte Bürgermeister Jörg Hupe (CDU) zu kursierender Kritik, "der Raum ist weiterhin für alle zugänglich". Das sah auch CDU-Fraktionssprecher Eberhard Hasler, der sich für die beantragte Beschaffung neuen Inventars einsetzte: "Das ist der nächste Schritt." Z
ugleich begrüßte er, dass die künftigen Schränke bedarfsgerecht beschafft werden sollen: "Bisher mussten wir doch über Musikinstrumente steigen." Er schlug jedoch einen pauschalen Zuschuss in Höhe von 5500 Euro vor. Den Rest sollten die nutzenden Vereine übernehmen. Rainer Helbig (SPD) begrüßte zwar, dass der Bürgermeister mit den Vereinsvorständen das Einrichtungskonzept entwickelt habe. Doch sei es besser gewesen, wenn die Nutzer sich auch "über den Umfang ihrer Beteiligung erklärt" hätten.
"Das Geld tut weh", befand Hans-Werner Kühnel (SPD), da der für das Dorfgemeinschaftshaus im Etat ausgewiesene Betrag von 10.000 Euro entsprechend geschmälert würde. Gemeindedirektor Uwe Heilmann empfahl dem Rat, einen etwaigen Betrag auf 5000 Euro zu deckeln. Gebe das der Haushalt nicht her, würde die Summe von dem genannten Renovierungsansatz genommen. Aber "das Dorfgemeinschaftshaus ist unser zentrales Gebäude": Es müsse in seinem Bestand als Ortsmittelpunkt erhalten werden. Mit großer Mehrheit folgte der Rat seinem Vorschlag. Es gab nur eine Gegenstimme.