RODENBERG (pd). "Es gibt eben immer einen Gewinner und einen Verlierer bei einer Wahl", lautet der Kommentar, den der Rodenberger SPD-Fraktionssprecher über die denkbar knappe Entscheidung bei den Landtagswahlen 2013. Der Vorsprung sei bekanntlich sehr knapp gewesen.
Vor Ort werde sich der Machtwechsel in Hannover nicht so deutlich zeigen, glaubt Uwe Märtens. Er wird die neue Landesregierung daran messen, dass sie tatsächlich deutliche Signale in Richtung bessere Bildungschancen, Abschaffung der Studiengebühren und flächendeckende Mindestlöhne setzt. Diese Themen betreffen unmittelbar auch die Schaumburger Bürgerinnen und Bürger. "Ich bin SPD-Mitglied auch mit der Erwartungshaltung, dass sich in diesen Themenfeldern jetzt deutlich etwas ändert. Die Bundes- CDU profitiere nach wie vor von der starken Person Merkel. "Die Kanzlerin ist schon besonders", beschreibt es Märtens. Bei der Landtagswahl in Hannover habe man sehen müssen, dass es nicht reicht, auf eine Person zu setzen. "Man muss zu konkreten Inhalten zurückfinden", ist der SPD-Ratsherr überzeugt. Foto:pd
