RINTELN (km). Das Alte Museum präsentiert sich im neuen Jahr endlich wieder unverhüllt von allen Seiten. Während die Nutzung der Räumlichkeiten weiterhin ungeklärt ist, sind die äußeren Sanierungsarbeiten inzwischen abgeschlossen.
Das Haus ist unterdessen "dicht", so dass auch im Winter bereits mit den inneren Renovierungs-Arbeiten begonnen werden kann - nachdem das Interieur bereits im Jahr 2011 komplett "entkernt" worden war.
Ursprünglich sollte das geschichtsträchtige Gebäude bereits im Sommer vergangenen Jahres fertig sein. Der Plan, dort auf allen drei Etagen ein "Biker"-Café einzurichten, ist offenbar definitiv vom Tisch. Über die Idee hatte sich seinerzeit besonders der Arbeitskreis Denkmalschutz aufgeregt, der maßgeblich an der Rettung des Gebäudes beteiligt war: Ein "Aprilscherz", so der Verein damals über das Café-Konzept. Wer oder was sich künftig im Alten Museum einrichten wird, ist wieder vollkommen offen.
Zu den wesentlichen Neuerungen im äußeren Bereich zählen das neu gedeckte Dach, die Überarbeitung der Giebel, die teilweise Erneuerung des Mauerwerks und der hölzernen Teile der Fassade. Verabschieden müssen sich die Passanten von der bunten Nordfasssade, der Fachwerk auf technischen Gründen künftig im Uni-Ton erscheint.
Das Alte Museum wurde von 1908 bis Mitte der 30er Jahre vom Heimatbund Grafschaft Schaumburg genutzt, bevor die historischen Schätze in die "Eulenburg" umgesiedelt wurden. Foto: km
