1. Investitionen bringen Modernisierungsschub

    CDU-Landtagskandidat besucht das Staatsbad Nenndorf / MediFit ist Star des Unternehmens

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    BAD NENNDORF (bb). Der CDU-Landtagskandidat Mike Schmidt hat gemeinsam mit Mitgliedern der CDU-Samtgemeindeverbände aus Rodenberg und Nenndorf das Staatsbad im Kurort besucht. Im Gespräch mit Geschäftsführer Hartmut Ammann tauschte sich die Delegation über die gegenwärtige Situation und die Entwicklungsmöglichkeiten des Staatsbades aus.

    Vom dem Besuch hätten sie den Eindruck mitgenommen, dass sich das Staatsbad insgesamt auf einem guten Wege befinde, so der Landtagskandidat Mike Schmidt, Erhard Steege, Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes Rodenberg, und Daniel Hilbig, Vorsitzender des CDU-Samtgemeindeverbandes Nenndorf, im Pressegespräch. Das Land habe mit Investitionen von rund 15 Millionen Euro in den vergangenen Jahren eine Modernisierung eingeleitet. Er sei dankbar, dass Mittel in diesem Umfang nach Bad Nenndorf geflossen seien, hielt Schmidt fest. Damit habe das Land die Voraussetzungen geschaffen, um das Projekt Staatsbad erfolgreich am Markt zu halten.

    Im Bereich Landgrafen-Therme seien die Folgen der Modernisierung besonders deutlich. Seit den Investitionen gelinge es, in der Therme weitestgehend kostendeckend zu arbeiten, fasste Erhard Steege die Ausführungen Hartmut Ammanns zusammen. Eine bemerkenswerte Entwicklung, immerhin gelinge dies bei Bädern dieser Art sehr selten. Als Star des Unternehmens habe Ammann das Medifit herausgestrichen, das sowohl von stationären und ambulanten Patienten als auch von Fitnessfreunden genutzt werde.

    Das Wellness-Bad Moorbadehaus müsse sich gegen große regionale Konkurrenz behaupten. Die Entwicklung des Gästehauses Edelweiß sei befriedigend. Im Geschäftsbereich Landgrafenklinik sei es gelungen, das Defizit zu verringern.

    Auf Nachfrage habe Ammann erklärt, dass die Werbung von Ärzten durchaus eine Herausforderung darstelle, es gelinge jedoch die Stellen zu besetzen. Schmidt betonte in dem Gespräch, dass es wünschenswert wäre, wenn ein landesgeführtes Unternehmen in der Größe des Staatsbades auch ausbilde. Dies sei für die Zukunft wieder vorstellbar, habe Ammann erklärt.

    Das Staatsbad pflege einen stetigen, anlassbezogenen Austausch mit Stadt, Samtgemeinde. Die Politiker regten an, zu überprüfen, ob durch eine engere Zusammenarbeit etwa im Bereich Bauhof Synergie-Effekte zu erschließen wären. Grundsätzlich werde man auch in Zukunft den Austausch mit dem Staatsbad suchen, kündigten die CDU-Politiker an.Foto: privat

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